Die auf der Bauplatte zur Verfügung stehende Fläche ist knapp 50 Prozent größer als beim Freeformer 200-3X. Der Bauraum bietet somit Platz für größere Kleinserien und Teile mit Abmessungen von bis zu 234 x 134 x 230 Millimetern. Durch Aufklappen der oberen Hälfte der zweigeteilten Bauraumtür können beispielsweise die Materialbehälter im laufenden Betrieb nachgefüllt werden. Der auf bis zu 200 Grad Celsius beheizbare Bauraum muss nur noch für die Bestückung mit der Bauteilplatte und die Entnahme der Fertigteile geöffnet werden. Das automatische Öffnen und Schließen der Bauraumtür sowie optionale Schnittstellen ermöglichen zudem eine Automatisierung der additiven Fertigung und die Integration der Maschine in komplette Fertigungslinien. Großes Interesse erzielt auch eine neue Einstiegsmöglichkeit in die additive Fertigung: Die Loßburger bieten für ihren Freeformer 200-3X ein neues Mietmodell an. Das Paket enthält die Miete der Maschine für zwölf Monate zu interessanten Konditionen, Anfertigung eines Benchmarkteils, umfangreiche anwendungstechnische Betreuung sowie Zugriff auf die firmeneigene Materialdatenbank. Aus qualifiziertem Material kann der Anwender für sein Produktportfolio beispielsweise klassische Funktionsbauteile fertigen, aber auch Greifer oder Montagevorrichtung für die eigene Produktion. Das Angebot umfasst weiterhin Schulungen. Darüber hinaus kann der Mieter bei Bedarf bis zu zehn Manntage eines AKF-Experten abrufen. Nach einem Jahr entscheidet der Anwemder selbst, ob und wie er weitermachen möchte. Die Miete wird bei Kauf angerechnet.