Da sich Konstruktionsanpassungen sehr schnell umsetzen lassen, sind Designiterationen zur Entwicklung des Fluganzugs in zügiger Abfolge möglich. (Bildquelle: Gravity)

Da sich Konstruktionsanpassungen sehr schnell umsetzen lassen, sind Designiterationen zur Entwicklung des Fluganzugs in zügiger Abfolge möglich. (Bildquelle: Gravity)

Für den Fluganzug brauchte das Unternehmen qualitativ hochwertige Bauteile mit hoher Stabilität und gleichzeitig geringem Gewicht. Ebenso sollten kontinuierliche Produktiterationen und -optimierungen möglich sein. Genau hier kommt die additive Fertigung ins Spiel. Auf Basis der kürzlich vereinbarten Zusammenarbeit mit EOS, Krailling, arbeitet man nun gemeinsam an der Optimierung des Fluganzugs. Basis sind die Verbesserungen der Bauteilkonstruktion und die Nutzung der additiven Fertigung für die anschließende Teilefertigung. So wurden die Kabelführungen und die Gehäuse für Elektronik und Batterie mit der Polymertechnologie additiv gefertigt. Für die Armhalterungen und die Schubregelung kam die Metalltechnologie der Kraillinger zum Einsatz. Das Team erreichte bei der Armbefestigung durch den Umstieg von Titan auf Aluminium erhebliche Kosteneinsparungen sowie eine Gewichtsreduzierung.