Mount Matterhorn and the lake Stellisee at sunset. Canton Valais, Switzerland. (Bildquelle: Borealis)

Das Matterhorn und der Stellisee im Kanton Vallis in der Schweiz bei Sonnenuntergang. (Bildquelle: Borealis)

Die spezifischen Eigenschaften von Kunststoffen haben wesentlich zu ihrem globalen Erfolg beigetragen. Ihre Formbarkeit und ihre Vielseitigkeit ermöglichen es, Produkte herzustellen, die unseren Alltag sicherer, effizienter und bequemer machen. Wenn jedoch nicht genug unternommen wird, um Kunststoffe rückzugewinnen und wiederzuverwerten und Abfälle zu minimieren, können sich gerade jene Eigenschaften, die Kunststoffen zu globaler Präsenz verholfen haben, negativ auf die Umwelt auswirken. Auch gibt es verstärktes Interesse daran, das konventionelle „Nehmen-Produzieren-Wegwerfen“-Modell durch ein kreislauforientiertes Konzept abzulösen. Die bisherige lineare Denkweise muss einem kreislauforientierten Ansatz weichen.

Ever Minds soll Kreislaufwirtschaf fördern

Der Start von Ever Minds ist der jüngste Schritt des Rohstoffherstellers zur Förderung der Kreislaufwirtschaft in der Branche. Verarbeiter und Partner entlang der Wertschöpfungskette verfügen nun über eine dynamische Plattform für Innovation und Wissensaustausch im Bereich der Kreislaufwirtschaft. Ever Minds wird weltweit innerhalb der Borealis Gruppe eingeführt. Zu Beginn wird der Fokus auf dem europäischen Markt liegen.

Ever Minds dient Borealis dazu, sämtliche Aktivitäten im Bereich der Kreislaufwirtschaft aufeinander abzustimmen, um ihre Wirkung zu verstärken und die Öffentlichkeit mit dem Thema vertraut zu machen. Die Plattform soll für mehr Interaktion und einen intensiveren Austausch zwischen dem Unternehmen und seinen Stakeholdern sorgen. Basierend auf dem Kreislaufmodell Recycling, Wiederverwendung und Design für Recycling soll Ever Minds als Ideenförderer und -beschleuniger zu neuen, hochwertigen und innovativen Polyolefinlösungen inspirieren.

„Ever Minds ist ein intelligenter Ansatz, der die Menschen dazu anregen soll, der Kreislaufwirtschaft mehr Beachtung zu schenken und den Lebenszyklus polyolefinbasierter Produkte als Ganzes zu berücksichtigen“, so Günter Stephan, Head of Borealis Circular Economy Solutions. „Außerdem ermöglicht uns die Plattform, gemeinsam mit unseren Partnern entlang der Wertschöpfungskette konkrete Maßnahmen zu setzen, um die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft in unserer Branche in einem größeren Maßstab umzusetzen.“ (sf)