Bernd Ziethen, Geschäftsführer Labotek, und xxxx (Bildquelle: Simone Fischer/Redaktion Plastverarbeiter)

Bernd Ziethen, Geschäftsführer Labotek, und Christian Keller, Technik und Verkauf Labotek (von links). (Bildquelle: Simone Fischer/Redaktion Plastverarbeiter)

Die von Labotek Deutschland, Wuppertal, präsentierten Anlagen zum Vakuumtrocknen von Granulat von Maguire Products, Aston, USA, zeichnen sich durch kurze Prozesszeiten aus. Denn die Trocknungszeit mit diesen Geräten beträgt nur ein Sechstel von der eines konventionellen Trockners. Durch die kurze Verweilzeit im Gerät und die niedrigere Temperatur wird eine Übertrocknung vermieden. Der Trichter wird mit Granulat befüllt und aufgeheizt. Die Hitze sorgt für die Feuchtigkeitsabgabe, wenn das Material an den Vakuumbehälter übergeben wird. Durch den erzeugten Unterdruck von 600 bis 700 mbar wird die Siedetemperatur des Wassers von 100 °C auf 56 °C reduziert. Die Polymere geben die gebundene Feuchtigkeit ab. Diese wird aus der Kammer abgeführt. Im nächsten Abschnitt des Trockners verweilt das Granulat bis es zur Verarbeitung benötigt wird. Jeder Behälter besitzt eine Wiegezelle und meldet die abgegebene Granulatmenge an die Steuerung. Die Energieersparnis liegt, verglichen mit konventionellen Trocknern, bei bis zu 80 Prozent. Adsorptionsmedien oder Räder sind nicht vorhanden, sodass der Wartungsaufwand sehr gering ist.