Dr. h.c. Wolfgang Leonhardt präsentiert seine horizontalen Kniehebelmaschine aus dem Jahr 1976 und die damit produzierten Chips mit Hologrammen. (Bildquelle: Simone Fischer/Redaktion Plastverarbeiter)

Dr. h.c. Wolfgang Leonhardt präsentiert seine horizontalen Kniehebelmaschine aus dem Jahr 1976 und die damit produzierten Chips mit Hologrammen. (Bildquelle: Simone Fischer/Redaktion Plastverarbeiter)

Als QR-Code, zum Plagiatschutz oder als Dekor fräst Leonhardt, Hochdorf, Hologramme in Kavitäten von Spritzgießwerkzeugen. Die Ausführung kann detailreich sein, besitzt saubere, scharfe Kanten und kann auf zwei Mikrometer genau ausgeführt werden. Das Hologramm ist gut zu erkennen, aber kaum zu fühlen. Um mit der Frästechnik solche Oberflächengüten herstellen zu können sind fünf Elemente erforderlich: Geeignete Umgebungstemperatur, Maschine sowie Fräswerkzeug, geschultes Personal und passende Maschinensoftware. Der Werkzeugbauer bringt das Hologramm während des Fräsvorgangs der Kavität in die Oberfläche ein. Hierfür ist kein zusätzlicher Arbeitsschritt notwendig, wodurch der zeitliche und finanzielle Aufwand überschaubar sind. Die auf der Fakuma verteilten Einkaufwagenchips besitzen ein detailreiches Hologramm. Hergestellt wurden die Giveaways im hauseigenen Technikum in einem Zwei-Kavitäten-Werkzeug auf einer horizontalen Kniehebelmaschine von Arburg aus dem Jahr 1976.

Einkaufswagenchip mit Hologramm. (Bildquelle: Leonhardt)

Einkaufswagenchip mit Hologramm. (Bildquelle: Leonhardt)