Stromspitzen müssen teuer bezahlt werden. Sie entstehen im Sommer, wenn der Energieverbrauch von luftgekühlten Kältemaschinen steigt. Ziel ist ein gleichmäßiger Stromverbrauch, um diese Spitzen zu vermeiden. In den kühlen Sommernächten könnte Kühlenergie gespeichert werden, die tagsüber benötigt wird. Ein Phasenwechselspeicher (PWS) von IKS, Neuhaus-Schiernitz, macht dies möglich. Er besitzt Pads, die bei bestimmten Temperaturen ihren Aggregatszustand von flüssig nach fest ändern. So sind große Energiemengen auf kleinem Raum zu speichern. Die Pads sind mit unterschiedlichen Schmelzpunkten verfügbar. Wirtschaftlich erfolgt die Rückkühlung von Kompressionskältemaschinen bis maximal 30 °C Vorlauftemperatur. Bei Absorbersystemen markiert dieser Wert die Einsatzgrenze. Werden im PWS Pads mit einem Schmelzpunkt von 27 °C eingesetzt, so frieren diese in der Nacht ein. Steigt die Temperatur am Tag über 27 °C, so geben sie die gespeicherte Kälte gezielt ab und sorgen dafür, dass die Vorlauftemperatur nicht über die geforderten 30 °C steigt. Stromspitzen und die damit verbunden Mehrkosten entfallen ebenso wie eine adiabate Besprühung der angesaugten Luft.