Verzugsoptimierung am digitalen Zwilling am Beispiel einer Frontschürze (Bildquelle: M.TEC)

Verzugsoptimierung am digitalen Zwilling am Beispiel einer Frontschürze (Bildquelle: M.TEC)

Die für den Menschen unüberschaubare Komplexität der Zusammenhänge und Wechselwirkungen unzähliger Parameter wird von der Mathematik durch Mustererkennung bewältigt. Durch diese ganzheitliche Ermittlung des Parametersatzes innerhalb definierter Randbedingungen entfallen die üblichen Iterationen in der Entwicklung und dem späteren Werkzeugbau. Sensitivitätsanalysen decken früh auf, welche Faktoren den größten Einfluss auf den Verzug haben. Der Nutzen der neuartigen Methode ist vielseitig: Der Bauteilverzug wird innerhalb der definierten Grenzen bis zum physikalisch Machbaren und wirtschaftlich Sinnvollen minimiert, Unwägbarkeiten hinsichtlich der bestmöglichen Parametereinstellungen entfallen und spätere Werkzeugänderungen können ausgeschlossen werden. Weitere Parameterstudien nach Anpassungen der Randbedingungen erfolgen in Echtzeit.