Fakuma 2015: Viele Farben für die Automobilindustrie

Symbolbild – PVC ist ein zunehmend gefragter Werkstoff für Halbzeuge. (Bildquelle: Teknor Apex)

Seit 30 Jahren engagieren sich Unternehmen der PVC-Branche für Nachhaltigkeit, Ressourcen- und Energieeffizienz sowie die Wiederverwertung von PVC (Polyvinylchlorid). Die lange Nutzungsdauer der Produkte, insbesondere in Bauanwendungen wie Bodenbeläge, Fensterprofile und Dachbahnen, sowie der steigende Einsatz von Rezyklaten tragen zur Energie- und Ressourcenschonung bei.

Im Auftrag von AGPU (Arbeitsgemeinschaft PVC und Umelt) und Plastics Europe Deutschland hat die Conversio Market & Strategy, Mainz, die deutsche PVC-Branche genauer betrachtet. Die Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette erhielten dadurch ein aktuelles Stoffstrombild ihres Materials.

PVC Abfall- und Verwertungsmenge gestiegen

Die PVC-Abfallmenge stieg verglichen mit der vorangegangenen Studie aus dem Jahr 2013 um sieben Prozent auf jetzt 694.000 Tonnen. Dies liegt daran, dass im Laufe der Zeit vermehrt langlebige Produkte in den Abfallstrom gelangen. Auch die Verwertungsmenge nahm im Vergleichszeitraum von 639.000 Tonnen auf 687.000 Tonnen zu. Aufgeschlüsselt nach Verwertungsformen teilt sich diese Menge in Deutschland wie folgt auf: 37 Prozent des Abfalls wurden werkstofflich und 62 Prozent unter Energierückgewinnung verwertet. „Immer effektivere Verfahren und eine breitere Akzeptanz für Produkte mit Rezyklaten sorgen für die Zunahme der werkstofflichen PVC-Verwertung. So trägt der Werkstoff auch hier erheblich dazu bei, natürliche Ressourcen zu schonen und die ambitionierten Recyclingziele des europäischen PVC-Nachhaltigkeitsprogramms VinylPlus zu erfüllen“, so AGPU-Geschäftsführer Thomas Hülsmann. Die Studie kann auf Anfrage bei der AGPU bezogen werden. (sf)