Mit 550 Ausstellern ist die Messe Formnext - jetzt im vierten Durchgang - kräftig gewachsen. Und erstmals stellt die Messe im Rahmen der Plattform AM4U (Additive Manufacturing for You) Anwendungen und Möglichkeiten der additiven Fertigung in der Bauindustrie vor. (Bildquelle: Mesago)

Mit 550 Ausstellern ist die Messe Formnext – jetzt im vierten Durchgang – kräftig gewachsen. Und erstmals stellt die Messe im Rahmen der Plattform AM4U (Additive Manufacturing for You) Anwendungen und Möglichkeiten der additiven Fertigung in der Bauindustrie vor. (Bildquelle: Mesago)

Die Ausstellungsfläche der kommenden Formnext liegt mit 36.000 m2 um knapp 16 % über der letztjährigen Veranstaltung, berichtet Mesago. Die beiden Hallenebenen der Messehalle 3 waren bereits zehn Wochen vor Messestart vollständig belegt. Zusätzlich nutzt die Messe an die Halle 3 angrenzende Flächen für Veranstaltungen des Rahmenprogramms. Die parallel zur Formnext stattfindende Konferenz ‚conference @ Formnext‘ in Halle 4 (Saal Europa) widmet sich den aktuellen Trends und Fragestellungen im Additive Manufacturing und deren sinnvolle Einbindung in die  industrielle Fertigungskette. Inhaltlich gestaltet wird die Konferenz von der TCT Group, einem Unternehmen der Rapid News Publications.

Die Aussteller der nächsten Formnext kommen aus 33 Ländern; ihr Anteil beträgt 55 %. Neben Deutschland sind die wichtigsten Ausstellerländer China (13,4 %), USA (10,8 %), Italien (8,2 %), Großbritannien (7,5 %) sowie Frankreich, Spanien und die Niederlande (jeweils 6,6 %). 165 Neuaussteller aus 26 Nationen werden erstmals ausstellen.

Neben Marktführern wie 3D Systems, Additive Industries, Addup, Adira, Alphacam, Arburg, Arcam, Beam, BigRep, Concept Laser, Carbon, Dassault, Desktop Metal, DMG Mori, Envisiontec, EOS, ExOne, Farsoon, Formlabs, FIT, GE Additive, HP, Keyence, Markforged, Materialise, Matsuura, O.R. Laser, Prodways, Renishaw, Ricoh, Siemens, Sisma, SLM Solutions, Stratasys, Trumpf, Voxeljet, XJet werden weitere zahlreiche Unternehmen aus aller Welt erwartet.

Weiter ausgebaut wird das Messespektrum entlang der relevanten Prozessketten und wichtige Bereiche wie Software, Material, Pre- und Postprocessing (beispielsweise für Pulverentfernung, Oberflächenbearbeitung oder Wärmebehandlung) noch weiter verstärkt. Hier zeigen Unternehmen wie BASF, Böhler Edelstahl, HC Starck, Höganäs oder Linde ihre neuesten Entwicklungen und ihr industrielles Anwendungs-Know-how. Auch zahlreiche Start-ups und junge Unternehmen bieten den Besuchern wegweisende Innovationen, die von KI- Software bis zu spezialisierten, additiven Produktionstechnologien reichen.

Die im Vorjahr gestartete Plattform AM4U wird fortgeführt und bietet Karrieremöglichkeiten, Weiterbildung und persönliche Kontakte rund um die Additive Fertigung. Das vielfältige Programm umfasst unter anderem eine internationale Kooperationsbörse, einen Karrieretag sowie die Seminarreihe Discover3Dprinting. Diese richtet sich an mittelständische Unternehmen, die in die Additive Fertigung (AM) einsteigen möchten und wird in Kooperation mit ACAM Aachen Center for Additive Manufacturing veranstaltet. Erstmals werden im Rahmen dieser Plattform Anwendungen und Möglichkeiten der Additiven Fertigung in der Bauindustrie vorgestellt. Die Formnext kooperiert hierfür mit der TU Darmstadt und dem BE-AM-Symposium und will damit die additiven Potentiale für die Bauindustrie und Architektur in einem noch größeren Umfang nutzbar machen.

Transatlantische Konferenz zu Normen in der Additiven Fertigung

Vom internationalen Charakter der Formnext profitiert der Normungssummit am 14. November mit dem Titel „AM Standards Forum“. Dieser wird von der Formnext in Kooperation mit dem U.S. Commercial Service und in Zusammenarbeit mit deutschen und amerikanischen Partnern für alle Interessierten veranstaltet. Auf dem Summit werden aktuelle Entwicklungen für die Standards der Additiven Fertigung präsentiert und auch im Hinblick auf spezielle Industriebereiche näher diskutiert. Zu den Teilnehmern des Summits zählen Vertreter von führenden internationalen Unternehmen und Normungsinstitutionen sowie aus der Politik. (dw)