Einfache IT-Integration auf vertikaler und horizontaler Ebene durch den Einsatz von Edge Devices (Bildquelle: alle Keba)

Einfache IT-Integration auf vertikaler und horizontaler Ebene durch den Einsatz von Edge Devices (Bildquelle: alle Keba)

Im Zeitalter von Industrie 4.0 (I4.0) stehen Spritzgießmaschinenhersteller (IMM-Hersteller) vor einigen Herausforderungen: Der Markt verlangt ein breites Technologie-Portfolio, das schnell und sicher integriert werden muss. Ebenso müssen diese Systeme agil, nachhaltig und leistungsstark sein. Der Automatisierungsspezialist Keba bietet I4.0-Lösungen für die Kunststoffindustrie, die eine weltweite Vernetzung mit Cloud-basiertem Data Management sowie eine smarte IT-Integration auf horizontaler und vertikaler Ebene ermöglichen. Die Keplast-Systeme sind – sowohl die Hard- als auch die Software – für Spritzgießmaschinen optimiert und bieten Kommunikationsstandards, wie OPC UA und EUROMAP 77, Datenspeicherung für Predictive Analytics und Predictive Maintenance sowie die digitale Aus- und Aufrüstung von neuen wie auch Bestandsmaschinen.
Für Keba stellt das Industrie 4.0-Zeitalter keine Mode-Erscheinung dar, sondern ist gelebte Realität. Das Unternehmen liefert Impulse und zeigt auf, welche Möglichkeiten diese neuen Technologien bieten und wie diese  sukzessive ausgebaut werden können. Ersichtlich wird dies vor allem durch die benutzerfreundlichen Anwendungen des Portfolios „Keplast Smart Industry“.
Für den Kunststoff-Automatisierungsexperten Günther Weilguny ist das Thema Industrie 4.0 nicht mehr wegzudenken: „Die konkrete Bedeutung der digitalen Transformation in der Plast-Branche können nur die Wenigsten formulieren. Gewiss ist, dass es bei der Implementierung von I4.0-Technologien einen Automatisierungspartner bedarf, der eine profunde Expertise zu Hard- und vor allem Software zur Verfügung stellt.“ Die Keba-Technologien bauen auf einer Linux-basierten Plattform auf, hinter der eine starke Community steht. Durch diese offene und zugleich sichere Plattform lassen sich die KePlast-Steuerungen jederzeit von einem Basis- bis zu einem High-End-System nachrüsten.

Einfache, sichere IT-Integration auf allen Ebenen

Die Konzeptionierung einer digitalisierten Industrie geht häufig von neuen Maschinengenerationen aus und vernachlässigt bereits bestehende Anlagen. Daher ist es auch essentiell, diese Bestandsmaschinen sowohl auf horizontaler, als auch auf vertikaler Vernetzungsebene zu berücksichtigen.
Diese Technologie-Integration basiert auf der offenen, sicheren und Linux-basierten Keplast Flexcore-Plattform. Dabei lassen sich  roduktivitätssteigernde Assistenzsysteme modular mithilfe der neuesten Standardprotokollen, wie OPC UA, und in Kombination mit etablierten
Feldbussystemen, wie Ether CAT, erweitern. Neben dem Umgang mit im Feld befindliche Maschinen stellt auch die Weiterverarbeitung
großer Datenmengen eine Herausforderung dar. Mit den skalierbaren Keplast Edge Devices lassen sich alle Maschinen und Anlagengeräte nachrüsten – angefangen bei der Datensammlung und –verarbeitung im Leitsystem bis hin zur Analyse von komplexen Datenmengen und Predictive Maintenance.

Skalierbare und offene Steuerungsplattform mit smarten Assistenzsystemen

Skalierbare und offene Steuerungsplattform mit smarten Assistenzsystemen

Neben der skalierbaren und offenen Steuerungsplattform – angefangen von Keplast i1000 bis hin zu Keplast i8000 – und den Edge Devices zählen zu den Smart Industry-Lösungen des Unternehmens unter anderem das Keplast Service Net, welches den weltweiten Zugriff auf die Maschine zur schnellen Problemlösung ermöglicht. Keplast Easymold ist ein intelligentes Assistenz-Expertensystem zur schnellen und effektiven Umrüstung einer Maschine. Keplast Easynet dient zur Visualisierung der Maschinenproduktivität im Leitstand und versteht sich als MES für Klein- bis mittelständische Unternehmen.
Der Automatisierungsexperte Weilguny ist davon überzeugt, dass sich IMM-Hersteller, die auf zukunftssichere Plattformen bauen, einen Wettbewerbsvorteil verschaffen: „Eine der größten Herausforderungen für Automatisierungshersteller ist es, alle Maschinenanlagen zukunftssicher auszustatten und entsprechend für die künftigen Marktanforderungen vorzubereiten, damit Industrie 4.0 auch für Klein- und Mittelbetriebe zur Realität wird – in der einfachen und kostenoptimierten Implementierung der I4.0-Technologien für Jedermann
steckt die wahre Kunst der Automatisierung.“

Über den Autor

Alexandria Mitterbaur

ist Product Marketing Manager bei Keba in Linz, Österreich.

mim@keba.com