Auf der Jahrestagung der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen am 20. September in Aachen wurde Roland Straßburger zum neuen Präsidenten des Industrieverbandes gewählt. (Bildquelle: IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen)

Auf der Jahrestagung der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen am 20. September in Aachen wurde Roland Straßburger zum neuen Präsidenten des Industrieverbandes gewählt. (Bildquelle: IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen)

Als IK-Präsident will Straßburger die Wahrnehmung von Kunststoffverpackungen in Medien und Politik positiv stärken und hier vor allem deren wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Ressourcenschonung in den Fokus stellen. „Während sich die oftmals emotional geführten Diskussionen um Kunststoffverpackungen auf das zweifellos wichtige Thema Meeresmüll reduzieren, wollen wir der eigentlichen Funktion von Kunststoffverpackungen wieder mehr Raum geben“, sagte Straßburger zu den Herausforderungen in der Verbandsarbeit. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der EU-Kunststoffstrategie und dem deutschen Verpackungsgesetz sind die Themen Nachhaltigkeit und Kreislaufführung wichtige Handlungsfelder für die Kunststoffverpackungsindustrie. Gleichzeitig wird Straßburger einen Fokus auf die Wettbewerbsfähigkeit der mitteständisch geprägten Industrie setzen.

Straßburger engagiert sich bereits seit vielen Jahren in der IK für die Belange der Kunststoffverpackungsindustrie: Unter anderem vertritt er seit 2009 als Mitglied des Vorstandes die Fachgruppe IBC (Intermediate Bulk Container). 2010 wurde er Schatzmeister, 2014 übernahm er das Amt des Vizepräsidenten.

Nach Abschluss seines Studiums an der WHU in Koblenz war Straßburger 12 Jahre bei der Klöckner & Co. in Duisburg tätig, zuletzt als Vorstandsmitglied für Marketing und Vertrieb. Seit 2003 ist er Mitglied der Geschäftsführung der Schütz-Gruppe, im Jahr 2007 übernahm er dort die Position als CEO. (dw)