Die Anlagenerweiterung soll bis Ende 2020 in Betrieb gehen um die starke Nachfrage nach Kieselsäure mit Spezialitätencharakter bedienen zu können. Die hydrophobe pyrogene Kieselsäure, die Evonik unter der Marke Aerosel anbietet, zeichnet sich unter anderem durch eine geringe Feuchtigkeitsaufnahme und besonders gute Dispergierbarkeit aus. Eingesetzt wird sie als Verdickungs- und Fließhilfsmittel beispielsweise in Silikonkautschukken, Tonern und Kosmetika zum oder zur Rheologie-Steuerung und als Anti-Absetzmittel in Lacksystemen, Kleb- und Dichtstoffen. Nach den Worten von Andreas Fischer, Leiter des Geschäftsgebiets Silica bei Evonik, fiel die Entscheidung zugunsten Rheinfeldens unter anderem deshalb, weil „wir mit der Investition auch die bereits bestehenden Anlagen noch besser werden nutzen können“. dw