Gemessen werden der Stromverbrauch, Kühlwasserverbrauch und -temperatur und die extrudierte Masse. Ziel ist es, den Kundenforderungen nach transparenten und vergleichbaren Energieverbrauchswerten gerecht zu werden und die Energieeffizienzklassen unter einem neutralen Label darzustellen. Die Maschineneinstellungen, die verwendeten Messmittel und das Kunststoffgranulat sind dabei von der Euromap vorgeschrieben. Energieeinsparpotenzial gibt es vor allem bei den Hauptverbrauchern einer Blasformmaschine, also dem Extruderantrieb und der Heizung. Hier testet das Unternehmen verschiedene Maschinenausrüstungen, um eine möglichst energieeffiziente Produktion zu gewährleisten. Um seinen Kunden bereits vor Auslieferung einer Maschine praxisnahe Verbräuche zur Verfügung stellen zu können, wurde zusätzlich zu den Euromap 46.1-Standards eine Verbrauchsmessung ins Leben gerufen. Diese Messung wird an allen Maschinen durchgeführt, deren Vorabnahme am Bonner Stammsitz erfolgt. Sie berücksichtigt Material- und Produktbesonderheiten sowie die technische Ausstattung der Maschine. Anders als bei der Euromap 46.1-Messung werden dabei neben dem Strom- auch der Wasser- und Luftverbrauch sowie die Drücke aller zugeführten Medien aufgezeichnet und die gesamte Kühlenergie, die Wassertemperatur und die extrudierte Masse berechnet. Die Messung bezieht sich immer auf die gesamte Maschine und gilt für die Bedingungen und Einstellungen der Vorabnahme. Auf diese Weise wird dem Anwender höhere Planungssicherheit für die Anbindung an das Versorgungssystem geboten.