Mit der Zertifizierung nach Ecovadis macht Finke sein Engagement
in Bezug auf Nachhaltigkeit, Umweltschutz sowie soziale und
ethische Verantwortung transparent.(Bildquelle: Finke)

Mit der Zertifizierung nach Ecovadis macht Finke sein Engagement
in Bezug auf Nachhaltigkeit, Umweltschutz sowie soziale und
ethische Verantwortung transparent.(Bildquelle: Finke)

Bei einer Kaufentscheidung spielen Werte wie Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung eine immer größere Rolle. Das gilt für den Endverbraucher, aber auch für alle Beteiligten entlang der Lieferkette, denn wer verantwortungsvollen Umgang mit diesen Werten nachweisen kann, punktet beim Anwender. Verhandelt und gekauft wird daher nicht mehr ausschließlich auf der Basis von Preisen. Transparenz in Bezug auf Nachhaltigkeit und Corporate Social Responsibility (CSR) sind bei der Entscheidung für einen bestimmten Lieferanten häufig ebenso wichtig.

Ecovadis-Zertifikat bewertet drei Bereiche

Finke wurde beim CSR-Rating durch Ecovadis mit „Silber“ bewertet, der zweitbesten von fünf Bewertungsstufen. Das Unternehmen konnte sich damit seit dem letzten Rating um eine Stufe verbessern und erfüllt alle 21 Kriterien aus den vier Themenbereichen Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik und nachhaltige Beschaffung, die nach dem CSR-Analysesystem vorgeschrieben sind. Die Erfüllung dieser Kriterien wurde anhand von sieben Management-Indikatoren überprüft. Sie sind den Bereichen Firmenpolitik, Aktivitäten und Maßnahmen sowie Ergebnisse zugeordnet.

Der Bereich Firmenpolitik geht zu 25 % in die Bewertung ein. Die bewerteten Management-Indikatoren sind Richtlinien (Leitbilder, Verpflichtungen, Grundsätze, Ziele und/oder Richtlinien des Unternehmens) und Unterstützung externer CSR-Initiativen, Grundsätze und/oder aktive Teilnahme an der internationalen/sektoralen CSR-Initiativen.

Aktivitäten und Maßnahmen machen 35 % der Bewertung aus. Management-Indikatoren sind konkrete Maßnahmen zur Einhaltung von Verpflichtungen und zur Umsetzung  von zum Beispiel Schulungen, Handbuch, festgelegte Verfahren. Dazu gehören weiterhin der Umfang der Maßnahmen zur Einhaltung von Verpflichtungen im gesamten Unternehmen, sowie Zertifizierungen des Managementsystems und/oder Labels für die gelieferten Produkte oder Dienstleistungen.

Intern und extern

Überprüft werden auch Management-Indikatoren, wie Qualität und Umfang des Berichtswesens und der Kennzahlen, und ob diese für Stakeholder leicht zugänglich sind. Dieser Bereich schließt außerdem eine 360 °-Bewertung ein und berücksichtigt Kontroversen oder positive Entwicklungen, die durch Stakeholder (NGOs, Gewerkschaften, Presse) berichtet werden und einen Einfluss auf die CSR-Performance des Unternehmens haben. Die Ergebnisse haben mit 40 % den wichtigsten Anteil an der Bewertung. (sf)