Generativ hergestellter Demonstrator bei 90 % relativer Luftfeuchtigkeit  (links) und bei 30 % rLF (rechts); bislang jedoch ohne biobasierte Werkstoffe (Bildquelle: IKT)

Generativ hergestellter Demonstrator bei 90 % relativer Luftfeuchtigkeit (links) und bei 30 % rLF (rechts); bislang jedoch ohne biobasierte Werkstoffe (Bildquelle: IKT)

Ein solcher Werkstoff wirkt also zugleich als Sensor, Aktor und Regler. Im Hinblick auf Energieeffizienz und ökologische Nachhaltigkeit ermöglichen Formänderungswerkstoffe einen neuartigen Ansatz zur Integration zusätzlicher Funktionalitäten in ein Bauteil. Erforscht werden der Herstellungs- und Verarbeitungsprozess von Formänderungsstrukturen sowie rechnerische Methoden zur Bestimmung der Formänderung. Im Zuge dessen wird eine Struktur auf Basis eines biobasierten Kunststoffs so gestaltet, dass diese sich unter Feuchteeinfluss nach vorausberechneter Art verformt. Die sich verformende Struktur soll dabei generativ mit dem Strangablegeverfahren aus Kunststoffen gefertigt werden. Anwendungen finden solche Strukturen in der Architektur für die Gestaltung von Lüftungssystemen oder in der Medizintechnik.