Optimiertes Verfahren zur Inspektion von Stecker-Pins (Bildquelle: Eye Vision)

Optimiertes Verfahren zur Inspektion von Stecker-Pins (Bildquelle: Eye Vision)

Fehler in Inspektionssystemen können dabei lebensbedrohlich sein oder auch kostspielige Rückholaktionen hervorrufen. Die 3D-Bildverarbeitung ist hierfür eine sicherere Lösung. Das neue Verfahren ist sehr flexibel und die Pins von nahezu jedem Stecker werden erkannt und auf ihre Unversehrtheit geprüft. So können mit nur einem Scan folgende Charakteristika des Scanobjekts gemessen werden: Zum einen führt die Software eine Taumelkreis-Inspektion durch. Dies ist eine Prüfung auf die Auslenkung der Pins auf lateraler Ebene und kann mittels orthogonaler Betrachtung ausgeführt werden. Zum anderen erfolgt auch eine Messung der Setztiefe der Pins. Durch die 3D-Inspektion ist es möglich, die Höhe der Pin-Spitze auf dem Stecker zu vermessen. Zusätzlich werden die Pin-Spitzen nicht nur in x- und y-Richtung sondern auch in z-Richtung geprüft. Des Weiteren erkennt das System Fehler am Stecker wie beispielsweise, ob die Verbindungskontakte verbogen sind, ob die Pins zu tief im Gehäuse stecken oder ob die Pins zu weit herausstehen. Das System ist dabei äußerst präzise. Der Lasertriangulationssensor liefert 2.048 Punkte pro Profil in einer Zeit von 25.000 Profile pro Sekunde. Lasertriangulation bedeutet, dass eine Kamera die auf ein Prüfobjekt projizierte Laserlinie beobachtet und aus dem Linienprofil die Höheninformation berechnet. Während sich die Stecker unter der Kamera hindurch bewegen, werden mehrere Profile erstellt, die benutzt werden, um daraus ein 3D-Bild zu erzeugen.