Vielfältiger Einsatz der CT-Sensorik, beispielsweise für fertigungsbegleitende Messungen (Bildquelle: Werth)

Vielfältiger Einsatz der CT-Sensorik, beispielsweise für fertigungsbegleitende Messungen (Bildquelle: Werth)

Der neue Gerätetyp vereint viele Vorteile verschiedener Geräteklassen. Durch die Transmissionsröhre – erstmals im Monoblock-Design – wird ein kleiner Brennfleck auch bei hoher Röhrenleistung erreicht, sodass sich schnelle Messungen mit hoher Auflösung durchführen lassen. Die neue Röntgenquelle kombiniert die Vorteile geschlossener und offener Mikrofokus-Röntgenröhren. Das Monoblock-Design von Röhre, Generator und Vakuumerzeugung wurde erstmals in offener Bauweise realisiert. Dadurch ergeben sich sowohl lange Wartungsintervalle als auch eine theoretisch unbegrenzte Lebensdauer. Die maximale Röhrenspannung beträgt 130 kV oder alternativ 160 kV, sodass auch Werkstücke mit größeren Durchstrahlungslängen und dichtere Materialien gemessen werden können. Die luftgelagerte Drehachse sorgt durch eine hochpräzise Positionierung des Werkstücks für geringe Messunsicherheiten. Aufgrund der kompakten Bauweise kann das Gerät überall aufgestellt werden. Es ermöglicht die einfache Aufrüstung von Röntgenspannung und Leistung auf 160 kV und bis 80 W. Die Rekonstruktion des Werkstück-Volumens findet in Echtzeit parallel zur Bildaufnahme statt, sodass schnelle prozessbegleitende Messungen möglich sind. Als aktuell einziger Hersteller garantiert das Unternehmen zuverlässige und rückführbare Messergebnisse durch eine normkonforme Kalibrierung aller CT-Geräte auch mit Dakks-Zertifikat.