Agnes Bußmann (m.) nahm den Arburg-Preis für die beste Masterarbeit 2018 von der Preiskoordinatorin Prof. Birgit Vogel-Heuser und Arburg-Ausbildungsleiter Michael Vieth entgegen. (Bildquelle: Arburg / Andreas Zitt)

Agnes Bußmann (m.) nahm den Arburg-Preis für die beste Masterarbeit 2018 von der Preiskoordinatorin Prof. Birgit Vogel-Heuser und Arburg-Ausbildungsleiter Michael Vieth entgegen. (Bildquelle: Arburg / Andreas Zitt)

„Optimizing the bulk composition of a cell-free cartilage replacement material” lautet der Titel dieser ausgezeichneten Masterarbeit von Agnes Bußmann. Bei dieser Arbeit musste das wasserabstoßende Elastomer-Material zur Wasseraufnahme befähigt werden, um anschließend wie echtes Knorpelgewebe selbstschmierende Eigenschaften zu erhalten. Die mechanische Stabilität des Hybrid-Materials musste ebenso in der Mixtur mitberücksichtigt werden.

Den diesjährigen Arburg-Dissertationspreis erhielt Dr.-Ing. Sebastian Kehl für seine Forschungsarbeit, die sich mit der Entwicklung eines Ansatzes zur Parameter-Kalibrierung nichtlinearer computergestützter Modelle des arteriellen Wachstums befasste. Die Forschungen sind ein wichtiger Schritt in Richtung der prädiktiven Simulation von Bauchaorten-Aneurysmen, einer potenziell tödlichen Herz-Kreislauf-Erkrankung.

Die Auszeichnungen überreichte die Preiskoordinatorin Prof. Dr. Ing. Birgit Vogel-Heuser vom Lehrstuhl für Automatisierung und Informationssysteme zusammen mit dem Ausbildungsleiter von Arburg, Michael Vieth. Die Nominierung der Kandidaten erfolgte durch die Professoren der Fakultäten in den Gebieten Kunststofftechnik, Medizintechnik und verwandten Wissenschaftsbereichen. Eine Jury aus vier Professoren für Maschinenwesen der TUM prüfte die Vorschläge und wählte Kehl und Bußmann als Gewinner der Arburg-Preise 2018 aus. (dw)