Die Produktpalette wurde jetzt für Kleb- und Dichtstoffanwendungen um Typen mit weniger als 0,1 Prozent freiem Methylendiphenyldiisocyanat erweitert. Die neuen Low Free-Präpolymere sorgen für drei wesentliche Vorteile: verbesserte Arbeitshygiene, sehr gute technische Leistungsmerkmale, effizientere Verarbeitung und Produktivität. Durch den Einsatz des Materials wird ein möglicher Kontakt mit freiem Isocyanat auf ein Minimum beschränkt. Das Kölner Unternehmen ist der einzige Hersteller, der LF-Urethan-Präpolymere mit einem Gehalt an freiem Isocyanat von unter 0,1 Prozent über eine breite Palette von Chemikalien anbietet, darunter MDI, IPDI, HDI, TDI und pPDI. Während der Handhabung und Verarbeitung sorgen die Präpolymere für eine verbesserte Arbeitshygiene. Sie schützen Mitarbeiter und Anwender vor einem möglichen Kontakt mit Isocyanat-Resten, minimieren die Belastung hinsichtlich Gesundheit, Umwelt und Sicherheit und führen zu Systemen mit niedrigeren Gefahrstoffklassen. Das Material ist chemisch so strukturiert, dass es ein hohes Leistungsspektrum aufweist. Das betrifft insbesondere die Viskosität im Hinblick auf das Benetzungs- und Beschichtungsvermögen, die Zug- und Reißfestigkeit für eine verbesserte Haftung sowie die Beständigkeit gegen Hitze, Feuchtigkeit und Chemikalien beim Einsatz in raueren Umgebungen. Die einzigartige Synthese dieser Präpolymere führt auch zu gleichmäßigeren Eigenschaften bei unterschiedlichen Chargen. Die Präpolymere ermöglichen es dem Formulierer, seine Herstellungsprozesse zu optimieren. Aufgrund der niedrigeren Viskosität von gegenüber herkömmlichen Alternativen wird der Einsatz von Lösungsmitteln sehr gering gehalten. Durch die Kontrolle der chemischen Struktur sorgen die Präpolymere für eine gleichmäßigere Verarbeitung in Bezug auf die offene Zeit.