Die drei Gewinner in der Kategorie Power Train (Antrieb) bei den 18. Automotive Awards der SPE Central Europe. Platz 1 ging an Steffen Tetzlaff (zweiter v.l.), Geschäftsführer des Kunststoffverarbeiters Ros (Bildquelle: Ros)

Die drei Gewinner in der Kategorie Power Train (Antrieb) bei den 18. Automotive Awards der SPE Central Europe. Platz 1 ging an Steffen Tetzlaff (zweiter v.l.), Geschäftsführer des Kunststoffverarbeiters Ros (Bildquelle: Ros)

In der Laudatio für Ros wurde von „einem Bravourstück der Ingenieurskunst“ gesprochen, denn eigentlich lässt sich so ein komplexes Gehäuse gar nicht einteilig herstellen. Steffen Tetzlaff, Geschäftsführer des Familienunternehmens mit rund 300 Mitarbeitern, kommentierte bei der Preisverleihung am 6. Juli: „Wir waren mit Abstand das kleinste Unternehmen und haben den größten Preis erhalten.“ Das Thermostatgehäuse OM654 ist ein Serienteil für Daimler aus PPS GF 30 (Ryton XE 5030) von Solvay Speciality Polymers und wird auf einer Spritzgießmaschine von Engel Austria mit einem Werkzeug von Rebhan Werkzeugbau gefertigt.

Die weiteren sechs Kategorie-Sieger und Gewinner eines Innovationspreises bei den Automotive Awards der SPE Central Europe sind:

Dieses Kunststoffbauteil, das Thermostatgehäuse OM654 für Daimler von Ros, bekam bei der Preisverleihung der 18. Automotive Awards der SPE Central Europe sowohl den Großen Preis als auch den Sieg in der Kategorie Power Train. (Bildquelle: Ros)

Dieses spritzgegossene Kunststoffbauteil, das Thermostatgehäuse OM654 für Daimler von Ros, bekam bei der Preisverleihung der 18. Automotive Awards der SPE Central Europe sowohl den Großen Preis als auch den Sieg in der Kategorie Power Train. (Bildquelle: Ros)

  • Innenausstattung: Novem Car Interior Design mit einer Edelholz-Zierleiste für BMW. Der Innovation Award in dieser Kategorie wurde an die Lear Corp. mit einer Rückenlehne und Sitzschale für einen Sportsitz von Opel vergeben.
  • Außenanwendung (Body Exterior): Magna Exteriors mit einem High-volume Thermoplastic Liftgate für Fiat Chrysler Automobiles.
  • Fahrwerk: Magna Exteriors für einen Carbon Fiber Composite Front Perimeter Subframe für Ford Motor.
  • Elektronisches/optisches Bauteil: Hella mit einem universellen Turboaktuator für Volkswagen.
  • Strukturbauteil: Valeo Front End Modules, Valeo Klimasysteme und Daimler mit einem Organo-Frontendträger mit integrierter Luftführung für Mercedes-Benz. Einen Innovation Award in dieser Kategorie erhielten SMP Deutschland und Cikoni Composites Innovation mit einer bionischen Struktur für eine Instrumentafel; sie wurden zudem mit dem Grand Innovation Award ausgezeichnet.
  • Unterstützende Technologie (Enabler Technology): Platz 1 erhielt Magna Exteriors für das Torsional Ultrasonic Welding für Skoda Auto, Platz 2 ging an Akro-Plastic und Plasmatreat für das weiterentwickelte PST-Verfahren (Plasma-Sealtight) für hohe Festigkeiten bei Kunststoff-Metall-Verbunden.

Ermittelt wurden die Gewinner in einem aufwändigen Auswahlverfahren, bei dem fachkundige Experten der hochkarätig besetzten Fachjury jede Einreichung und deren Besonderheiten vorstellen und gemeinsam diskutieren. Der Wettbewerb der SPE Central Europe wird von vielen Unternehmen unterstützt, in diesem Jahr sponserten A. Schulman, Akro-Plastic, Albis Plastic, Celanese, DSM Engineering Plastics, EMS-Chemie, Grafe Advanced Polymers und Krauss-Maffei Technologies den Wettbewerb. (dw)