Im größten Geschäftsbereich, den Hochleistungspolymeren, konnte die EMS-Gruppe das Wachstum mit Spezialitäten weiter fortsetzen; dabei entwickelte sich das Neugeschäft in Europa besonders positiv. Im Bild: Das Stammwerk der Unternehmensgruppe in Domat/Ems. (Bild: EMS Chemie)

Im größten Geschäftsbereich, den Hochleistungspolymeren, konnte die EMS-Gruppe das Wachstum mit Spezialitäten weiter fortsetzen; dabei entwickelte sich das Neugeschäft in Europa besonders positiv. Im Bild: Das Stammwerk der Unternehmensgruppe in Domat/Ems. (Bild: EMS Chemie)

Die EMS-Chemie Holding, die in den Geschäftsbereichen Hochleistungspolymere (EMS Grivory sowie EMS-Eftec) und Spezialchemikalien (EMS-Griltech sowie EMS-Patvag) tätig ist, verzeichnete in allen Regionen ein erfreuliches Wachstum; besonders positiv entwickelte sich das Geschäft in Europa. Anhaltende Versorgungsengpässe führten jedoch zu weiter steigenden Rohstoffpreisen und machten Verkaufspreiserhöhungen unumgänglich.

Im Hauptbereich der Hochleistungspolymere konnte EMS das Wachstum mit Spezialitäten weiter erfolgreich fortsetzen. Der Nettoumsatz des Bereiches stieg um 12,6 Prozent auf 1,048 Mrd. Schweizer Franken; das Ebit stieg um 11,5 5 auf 246 Mio. Schweizer Franken. Dabei entwickelte sich das Neugeschäft in Europa besonders positiv. Neue Anwendungsentwicklungen, welche bei den Kunden Kosten und Gewicht reduzieren, führten zu zahlreichen Neugeschäften und stärkeren Lieferpositionen.

Der Bereich Spezialchemikalien entwickelte sich erwartungsgemäß und steigerte seinen Umsatz um 11,8 Prozent auf 151 Mio. Schweizer Franken; auch hier konnten Neugeschäfte realisiert werden.

Für das Jahr 2018 rechnet die EMS-Chemie Holding mit einer positiven weltweiten Wirtschaftsentwicklung. Allerdings sind Anzeichen einer Sättigung erkennbar. Die angespannte Situation auf den Rohstoffmärkten dürfte vorderhand anhalten.

Für die eigene Geschäftsentwicklung ist die EMS-Gruppe zuversichtlich und erwartet einen Nettoumsatz und ein Betriebsergebnis (Ebit) leicht über Vorjahr. (dw)