Direkteinfärbgerät mit Steuerung über Touch-Screen: Das Einfärbgerät dosiert Masterbatches direkt in ein frei zulaufendes Material. (In Grau: Kompaktfördergerät mit Materialtrichter und Flansch) (Bildquelle: Koch-Technik)

Direkteinfärbgerät mit Steuerung über Touch-Screen: Das Einfärbgerät dosiert Masterbatches direkt in ein frei zulaufendes Material. (In Grau: Kompaktfördergerät mit Materialtrichter und Flansch) (Bildquelle: Koch-Technik)

Koch-Technik bietet mit seinem Direkteinfärbgerät vom Typ KEM-TOUCH Kunststoffverarbeitern eine preiswerte Lösung, um Masterbatches oder Additive direkt in den Einzugsbereich der Verarbeitungsmaschine zu dosieren. Über die letzten Jahre gerechnet, haben im Durchschnitt mehr als 150 KEM-Geräte monatlich das Werk des Unternehmens in Ispringen verlassen. Ob Automobilzulieferant, Spielwaren- oder Verpackungshersteller, alle setzen die leicht zu installierenden und einfach zu bedienenden Direkteinfärbgeräte in hohen Stückzahlen ein. „Die Kunden lieben diese Geräte. Der denkbar einfache Aufbau, die genaue volumetrische Dosierung und der flexible Einsatz einer Dosierstation mit Steuerung im Gehäuse das KEM überzeugt immer. Ein 230 V Anschluss reicht und schon kann es losgehen,“ sagt Werner Koch, der die Geräte konstruierte.

Einsetzt wird das KEM zur direkten Einfärbung von thermoplastischen Material auf Spritzgießmaschinen und Extrudern. Ein Flansch anstelle des Materialtrichters genügt, um das Einfärbgerät zu installieren und Masterbatches in das frei zulaufende Material zu dosieren. Alle benötigten Programme für die exakte Dosierung, ob zyklusabhängig für das Spritzgießen oder im Einklang mit dem Drehimpuls eines Extruders, sind in der neuen Steuerung enthalten. Gesteuert wird über einen Touch-Screen, der eine klar aufgebaute Menüstruktur bietet. Auf dem berührungssensitiven Display werden die Programme ausgewählt und abgepasst.

Dabei lassen sich die Dosiermengen stufenlos in Prozent oder Sekunden einstellen. Beim Einsatz auf Spritzgießmaschinen können Dosierwerte in einem Rezeptspeicher ablegt und später wieder aufgerufen werden. Optional bietet eine Füllstands- und Drehüberwachung mehr Sicherheit im Dosierzyklus. Über eine ebenfalls optionale Netzwerkschnittstelle lässt sich jedes KEM in externe Systeme einbinden. Eine Kommunikation auf Basis von OPC UA machen die Einfärbgeräte fit für die kommende digitale Transformation in Unternehmen.

Neuer Dosiermotor

Seit März dieses Jahres liefert Koch-Technik die neue Version seiner KEM-Geräte an Kunden aus. Für die volumetrische Dosierung gibt es einfach zu wechselnde Dosierrollen für die unterschiedlichsten Schussgewichte. Bedingt durch die neue Steuerung bekommt das KEM-TOUCH auch einen neuen Dosiermotor. Dieser Schrittmotor mit Planetengetriebe hat mehrere Vorteile. Dazu gehören, neben einem hohen Dreh- und Haltemoment, das präzise Start und Stopp-Verhalten sowie ein um 60 Prozent reduzierter Energieverbrauch.