Der Feinabrieb enthält bis zu 1,5 % feste, gelförmige oder vernetzte Fremdstoffanteile. In den Extrusionsprozess eingebunden, trennen die Schmelzefilter diese Stoffe kontinuierlich zu fast 100 % aus der Schmelze ab. (Bildquelle: Ettlinger)

Der Feinabrieb enthält bis zu 1,5 % feste, gelförmige oder vernetzte Fremdstoffanteile. In den Extrusionsprozess eingebunden, trennen die Schmelzefilter diese Stoffe kontinuierlich zu fast 100 % aus der Schmelze ab. (Bildquelle: Ettlinger)

Die kompakten Filter lassen sich problemlos in bestehende Extrusionslinien integrieren. Je nach Anforderung sind sie für Durchsätze bis 1.000 kg/h oder 3.000 kg/h ausgelegt. Ihr zentrales Element ist ein mit einem Servomotor angetriebenes, langsam rotierendes, zylindrisches Filtersieb, das millionenfach mit konischen Bohrungen versehen ist. In abgestuften Filterfeinheiten verfügbar, wird es von außen nach innen von der Schmelze durchströmt. Feste Verunreinigungen sowie auch Gele, hochmolekulare und vernetzte Anteile verbleiben auf der Siebaußenfläche, die ein Abstreifer kontinuierlich reinigt. Die so abgehobenen Partikel werden einer Austragswelle zugeführt, die – mit einem eigenen Servomotor angetrieben – die Verschmutzung aus dem Filtersystem herausfördert. Die gereinigte Schmelze gelangt über ein Kanalsystem aus der Filtertrommel in das nachgeschaltete Werkzeug. Dieses Prinzip der kontinuierlichen Reinigung sorgt für den Vorteil, dass sich die Bohrungen nicht zusetzen. Folglich baut sich auch kein erhöhter Druck vor dem Sieb auf, der zunächst zurückgehaltene Störstoffe dann doch durch die Bohrungen drücken und dadurch die Schmelzereinheit verringern könnte.