Der Netzwerktag des SKZ in Würzburg ist ein „attraktiver Mix“ aus der Präsentation von Branchennews, erfolgreichen Entwicklungen, aktuellen Forschungsergebnissen und vor allem der Möglichkeit zum aktiven Technologietransfer und zu Kooperationen, erklärte ein Teilnehmer. (Bildquelle: SKZ)

Der Netzwerktag des SKZ in Würzburg ist ein „attraktiver Mix“ aus der Präsentation von Branchennews, erfolgreichen Entwicklungen, aktuellen Forschungsergebnissen und vor allem der Möglichkeit zum aktiven Technologietransfer und zu Kooperationen, erklärte ein Teilnehmer. (Bildquelle: SKZ)

Der alljährliche Netzwerktag, der in diesem Jahr neu konzipiert war, ist eine Plattform für die Zusammenarbeit mit Experten aus allen Bereichen des Kunststoffsektors sowie auch aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Er ist ein „attraktiver Mix“ aus der Präsentation von Branchennews, erfolgreichen Entwicklungen, aktuellen Forschungsergebnissen und vor allem der Möglichkeit zum aktiven Technologietransfer und zu Kooperationen, erklärte ein Teilnehmer. Bereits zum Vorabendtreffen waren 150 Teilnehmern zugegen.

Der mit 2.000 EUR dotierte SKZ-Nachwuchspreis ging an Marc Eckes für seine Masterarbeit zum Thema ‚Verfahrensoptimierung geschlossenzelliger Schaumstrukturen im Arburg Freeformer‘. SKZ Institutsdirektor Prof. Dr.-Ing. Martin Bastian überreichte den Preis. Das Hauptziel der Forschungsarbeit war es, ein innovatives Verfahren zur Herstellung additiv gefertigter Schaumstrukturen zu entwickeln. Durch eine erfolgreiche Umsetzung der gesetzten Projektziele konnte bei ABS-Schichtbauteilen eine Dichtereduktion von bis zu 40 Prozent gegenüber einem spritzgegossenen Produkt erreicht werden. Einen möglichen Anwendungsbereich dieser neuen Technologie stellen hierbei Leichtbau-Anwendungen aus den Bereichen Automotive sowie Luft- und Raumfahrt dar.

Der SKZ-Institutsdirektor Prof. Dr.-Ing. Martin Bastian (l.) gratulierte Marc Eckes zu seiner herausragenden Masterarbeit über die Verfahrensoptimierung geschlossenzelliger Schaumstrukturen im Arburg-Freeformer. (Bildquelle: SKZ)

Der SKZ-Institutsdirektor Prof. Dr.-Ing. Martin Bastian (l.) gratulierte Marc Eckes zu seiner herausragenden Masterarbeit über die Verfahrensoptimierung geschlossenzelliger Schaumstrukturen im Arburg-Freeformer. (Bildquelle: SKZ)

 

Nach der Preisverleihung standen die 17 Fachvorträge in zwei parallelen Vortrags-Sessions auf dem Plan. Die angebotenen Themen reichten von ‚Energiespartipps und Zukunftstrends‘ oder ‚Aktuelle Entwicklungen in den europäischen Kunststoffmärkten‘ hin zu ‚Temperierprozesse zur Herstellung hochwertiger Leichtbaukomponenten‘, ‚Automotive Testing von Kunststoffprodukten‘ oder ‚Additive Produktion – Schicht für Schicht zum Serienteil‘ – nur um ein paar Beispiele zu nennen. Das SKZ öffnete außerdem seine Technika und ließ dabei die Besucher den Kunststoff hautnah erleben. (dw)