Leichtbauteile aus Kunststoff, die Metall ersetzen, kommen bei Elringklinger auch im Nutzfahrzeugbereich immer mehr zum Einsatz und helfen Gewicht und Kohlendioxidemissionen einzusparen. (Bildquelle: ElringKlinger)

Leichtbauteile aus Kunststoff, die Metall ersetzen, kommen bei Elringklinger auch im Nutzfahrzeugbereich immer mehr zum Einsatz und helfen Gewicht und Kohlendioxidemissionen einzusparen. (Bildquelle: ElringKlinger)

Zudem werden sich die anhaltend hohen Folgekosten aus der unverändert starken Nachfrage in der NAFTA-Region weiterhin im Ergebnis niederschlagen. Diese Faktoren können 2018 bis zu 2 Prozentpunkte an Ergebnismarge ausmachen, so dass das Unternehmen für 2018 nunmehr von einer Ergebnismarge vor Zinsen, Steuern und Kaufpreisallokation von rund 7 % ausgeht. Bislang rechnete der Konzern hier mit einer Marge von rund 9 %. Das Ebit vor Kaufpreisallokation lag 2017 bei 141,8 Mio. EUR, und das Jahresergebnis, das den Aktionären zur Verfügung stand, betrug 69,9 Mio. EUR.

Die Umsatzerwartungen für 2018, nämlich das Wachstum der globalen Automobilproduktion organisch um 2 bis 4 Prozentpunkte zu übertreffen, bleiben unverändert bestehen. Derzeit ist für 2018 von einem Wachstum der globalen Automobilproduktion von 2 bis 3 % auszugehen. Die weltweite Nachfrage nach Elringklinger-Produkten ist unverändert stark. Im Geschäftsjahr 2017 erzielte Elringklinger einen Umsatz von 1,66 Mrd. EUR.

Zur Bewältigung der Situation in der NAFTA-Region hat das Unternehmen bereits im vergangenen Jahr zahlreiche Maßnahmen eingeleitet. Insbesondere wurden Voraussetzungen zur Kapazitätserweiterung geschaffen. Zudem wurden Prozessoptimierungen erfolgreich umgesetzt. Darüber hinaus steuert der Konzern mit einer konsequenten Lieferantenauswahl sowie einer ausgewogenen Laufzeitstruktur den Rohstoffpreisentwicklungen risikominimierend entgegen. (dw)