Produktion, Export und Import von Kunststoff- und Gummimaschinen in den Geschäftsjahren 2009 bis 2017 sowie Prognose für das laufende Geschäftsjahr. (Bildquelle: VDMA-FG Kunststoff- und Gummimaschinen)

Produktion, Export und Import von Kunststoff- und Gummimaschinen in den Geschäftsjahren 2009 bis 2017 sowie Prognose für das laufende Geschäftsjahr. (Bildquelle: VDMA-FG Kunststoff- und Gummimaschinen)

Nach Angaben des Verbandes erreichte die Weltproduktion 2017 einen Wert von 36.312 Mrd. Größter Produzent nach einzelnen Ländern ist China mit einem Anteil von 37 Prozent, gefolgt von Deutschland mit 22,1 Prozent, Italien (8,4 Prozent), USA (7,4 Prozent) und Japan (4,9 Prozent). Rechnet man alle 28 EU-Länder zusammen, dann beträgt der Weltmarktanteil für die Produktion von EU-Hersteller zusammengenommen 37 Prozent.

Die wichtigsten Abnehmerländer für den um 6,8 Prozent auf 5,3 Mrd. EUR gestiegenen deutschen Maschinenexport waren die USA mit einem Anteil von 16,0 Prozent, gefolgt von China (13,5 Prozent, Mexiko (5,1 Prozent), Italien (4,6 Prozent), Polen (4,4 Prozent), Frankreich (3,6 Prozent), Indien (3,2 Prozent). Tschechien (3,1 Prozent), Großbritannien (2,7 Prozent) und Spanien (2,6 Prozent). Innerhalb der wichtigsten Abnehmerländer gab es 2017 gegenüber dem Vorjahr 2016 kaum Veränderungen. Nur Italien schob sich von Rang 6 auf 4 vor und drängte damit Polen auf Rang 5 und Frankreich auf Rang 6 ab.

VDMA_Kunststoff- und Gummimaschen_Peripherie_Produktion_2015_2016_2017_

Produktionswerte der deutschen Hersteller von Kunststoff- und Gummimaschinen 2017 (Kernmaschinenbau) sowie seine Peripherie: Werkzeuge und Formen, Rohstoff- und Werkstückhandling und Flexodruckmaschinen für Folien.

Der VDMA-Fachverband Kunststoff- und Gummimaschinen hat einen ausführlichen Jahresrückblick des deutschen Kunststoff- und Gummimaschinenbau auf das Geschäftsjahr 2017 in Form von 25 Seiten mit Grafiken und Tabellen veröffentlicht; siehe dazu die Weblinks unter diesem Artikel.

Prognose 2018/2019

Nach Einschätzung des Fachverbandes lassen „volle Auftragsbücher“ auch für 2018 Wachstum erwarten, und zwar um 3 Prozent auf etwa 8 Mrd. EUR. Durch die außergewöhnlich lange Boomphase wird Abkühlung in den nächsten Jahren wahrscheinlicher. Probleme bereiten den Herstellern aktuell bereits die langen Lieferzeiten bei Zulieferern und Maschinenbauern sowie der Fachkräftemangel. (dw)