Zu weiteren Vorstandsmitgliedern wählten die Mitglieder des Fachverbands für die nächsten drei Jahre:

  • Michael Baumeister, Brückner Maschinenbau, Siegsdorf
  • Lutz Busch, Kampf Schneid- und Wickeltechnik, Wiehl
  • Sandra Füllsack, Motan Holding, Konstanz
  • Uwe Rothaug, Kurtz, Kreutzwertheim
  • Gerold Schley, Battenfeld-Cincinnati Germany, Bad Oeynhausen
  • Dr. Peter Schmidt, Troester, Hannover
  • Dr. Christoph Steger, Engel Austria, Schwertberg
  • Dr. Frank Stieler, Krauss Maffei Group, München
  • Dr. Olaf Weiland, Kautex Maschinenbau, Bonn
  • Rainer Zimmermann, AZO, Osterburken

Das höchste Lenkungsgremium des VDMA-Fachverband Kunststoff- und Gummimaschinen startet in die neue Amtsperiode unter wirtschaftlich guten Bedingungen. Nach einem Wachstum der deutschen Produktion um 4,1 Prozent im Jahr 2017 – das entspricht einem Wert von 7,7 Milliarden Euro – werden auch für das laufende Jahr 3 Prozent Wachstum prognostiziert. Doch trotz der mittlerweile fast acht Jahre währenden Boomphase kann der weltweite Wettbewerbsvorsprung der Maschinenbauer nur durch permanentes Weiterdenken, Entwickeln und Agieren auch zukünftig erhalten werden.

Wichtige Geschäftszahlen der Hersteller von Kunststoff- und Gummimaschinen im Jahr 2017. (Bildquelle: VDMA-FG Kunststoff- und Gummimaschinen)

Wichtige Geschäftszahlen der Hersteller von Kunststoff- und Gummimaschinen im Jahr 2017. (Bildquelle: VDMA-FG Kunststoff- und Gummimaschinen)

Vorstand unterstützt Standardisierung digitaler Schnittstellen

Ein wichtiges Strategiethema für die Verbandsarbeit wird die Standardisierung digitaler Schnittstellen auf europäischer Ebene sein. Dr. Frank Stieler, Vorsitzender der Geschäftsführung der Krauss Maffei-Gruppe erklärte dazu: „Die Mitglieder des Fachverbandes werden weiterhin aktiv an der Gestaltung der Standards mitwirken, die unter dem Dach von Euromap, dem europäischen Komitee der Hersteller von Kunststoff- und Gummimaschinen, entwickelt werden. Wenn wir die Vorteile der Digitalisierung von Produktionsprozessen in vollem Umfang ausschöpfen wollen, kommen wir an Standards über die gesamte Prozesskette nicht vorbei. Wenn wir weltweit anerkannte Standards setzen wollen, müssen wir außerdem schnell sein.“

Circular Economy als Schwerpunktthema für die K 2019

Der gemeinsame Auftritt von VDMA und Mitgliedsunternehmen auf der Messe K 2019 wird diesmal im Zeichen der ‚Circular Economy‘ stehen. Der Werkstoff Kunststoff gerät mehr und mehr in den Fokus der öffentlichen Meinung und auch der EU-Politik. Daraus resultierende Veränderungen im Verbrauchermarkt werden – vielleicht schneller als erwartet – auch Auswirkungen auf den Maschinenbau nach sich ziehen. Ulrich Reifenhäuser, Vorstandsvorsitzender des Fachverbandes, skizziert die gemeinsamen Ziele für die nächste K: „Auf einer K müssen wir niemanden von Kunststoff als hervorragendem Werkstoff überzeugen. Wir wollen Bewusstsein schaffen dafür, was Kreislaufwirtschaft in der Kunststoffindustrie bedeutet und welche Rolle der Maschinenbau dabei spielt. Wir wollen außerdem die Partner der Circular Economy zum Dialog einladen. Denn nur gemeinsam werden wir anstehende Aufgaben wie zum Beispiel das Erreichen höherer Recyclingquoten oder die Verbesserung der Abfallwirtschaft weltweit meistern.“ (dw)