Das Material verfügt über die doppelte Festigkeit von unmodifiziertem PEEK, was es für strukturelle, belastbare Implantate im Wirbelsäulen-, Hüft- und Kniebereich prädestiniert. Diese Eigenschaft erweitert außerdem den Konstruktionsspielraum für kompaktere und besser angepasste Implantate. Wie unmodifiziertes PEEK, so verfügt es über eine außergewöhnliche Kriechfestigkeit und dauerhafte Ermüdungsbeständigkeit. Darüber hinaus zeigt das Spezialpolymer die gleiche natürliche Strahlendurchlässigkeit wie unmodifiziertes PEEK, was gegenüber metallischen Lösungen von Vorteil bei Röntgenuntersuchungen, Computertomografie, Kernspinaufnahmen und andere Verfahren der medizinischen Bildgebung ist. Das PEEK wird auf einer spezifischen Anlage nach ISO 13485 und cGMP in den USA hergestellt und ist in akkreditierten Labors nach ISO 17025 getestet. Es gehört zur Familie der Solviva Biopolymere des Unternehmens, die breite Einsatzmöglichkeiten für Implantate in der orthopädischen, Herz-Kreislauf- und Wirbelsäulenmedizin finden. Die Fertigung des Polymer wird wie bei allen Produkten innerhalb dieser Familie sorgfältig validiert, einschließlich verstärkter Kontrollen im Hinblick auf die Nachverfolgbarkeit der Produkte. Zusätzlich zur Verfügbarkeit detaillierter FDA-Stammdaten werden Kunden auch in regulatorischen Angelegenheiten unterstützt, um die Markteinführung neuer Anwendungen zu beschleunigen. Das Portfolio umfasst unter anderem Veriva Polyphenylsulfone und Eviva Polysulfone. Alle Biopolymere sind mit gängigen Methoden sterilisierbar, wie Gammabestrahlung, Ethylenoxid und Dampf. Gestützt auf Bioverträglichkeitsprüfungen gemäß ISO 10993:1 zeigen sie keinerlei Anzeichen für Zytotoxizität, intrakutane Reaktivität oder akute systemische Toxizität. Diese sterilisierbaren Produkte sind als Spritzguss- und Extrusionsmaterialien sowie in Halbzeugformaten zur spanenden Bearbeitung lieferbar.