Großformatiges Doppellaser-System  (Bildquelle: EOS)

Großformatiges Doppellaser-System (Bildquelle: EOS)

HT-23 ist der erste, mit Kohlefaser gefüllte PEKK-Werkstoff, der mit EOS-Systemen verarbeitet werden kann und damit isotrope Bauteileigenschaften ermöglicht. Komponenten, die im additiven Fertigungsverfahren aus diesem Werkstoff hergestellt werden, verfügen über eine hohe Festigkeit bei gleichzeitig geringem Gewicht und einer hohen Temperaturbeständigkeit. Als erster Hochleistungswerkstoff überhaupt erreicht er eine niedrige Auffrischrate von 40 Prozent und leistet damit einen erheblichen Beitrag zur Senkung der Stückkosten. Scott Killian, Aerospace Business Development Manager bei EOS Nordamerika, betont: „Mit Blick auf UV-Beständigkeit, inhärente Flammhemmung und Normen wie die FAR 25.853, die Standards festlegt für den Einsatz von Werkstoffen im Innenraum von Flugzeugen, muss die Luftfahrtindustrie höchsten Anforderungen gerecht werden. Die additive Fertigung ermöglicht die Konstruktion und Herstellung komplexer Geometrien ohne teure Werkzeuge. OEMs in der Luft- und Raumfahrt können mit der Lösung Verbundbauteile ersetzen, die bisher mittels Laminierung von Kohlefasergewebe manuell produziert wurden. Auch Aluminiumkomponenten lassen sich durch ersetzen, ohne dass dies zu Lasten der Bauteileigenschaften geht, die für eine Anwendung nötig sind. Mit der EOS P 810 können unsere Kunden Leichtbauteile herstellen, den Zeitaufwand für Produktion und Montage verkürzen und die Stückkosten insgesamt senken.“