Kunststoffaufkommen nach Herkunftsbereichen nach Zahlen der Consultic-Studie ‚Produktion, Verarbeitung und Verwertung von Kunststoffen in Deutschland 2015‘. In Europa fallen jährlich rund 27 Millionen Tonnen Kunststoffabfälle an; davon werden aktuell bereits etwa 73 Prozent verwertet. In den einzelnen Ländern ist die Verwertungsrate jedoch sehr unterschiedlich - sie reicht von 20 Prozent in Malta bis 100 Prozent in der Schweiz. (Bildquelle: Statusbericht de deutschen Kreislaufwirtschaft 2018)

Kunststoffaufkommen nach Herkunftsbereichen nach Zahlen der Consultic-Studie ‚Produktion, Verarbeitung und Verwertung von Kunststoffen in Deutschland 2015‘. In Europa fallen jährlich rund 27 Millionen Tonnen Kunststoffabfälle an; davon werden aktuell bereits etwa 73 Prozent verwertet. In den einzelnen Ländern ist die Verwertungsrate jedoch sehr unterschiedlich – sie reicht von 20 Prozent in Malta bis 100 Prozent in der Schweiz. (Bildquelle: Statusbericht der deutschen Kreislaufwirtschaft 2018)

Der Bericht bietet auf 134 Seiten Einblicke und Aussichten rund um den volkswirtschaftlichen Stellenwert der Kreislaufwirtschaft in Deutschland sowie die notwendigen Schritte zum Schließen von Stoffkreisläufen. Auf Grundlage von Daten und Analysen der beteiligten Fachverbände liefert der vom Wirtschaftsforschungs- und Beratungsunternehmen Prognos erstellte Bericht laut Verband erstmals ein umfassendes, belastbares und abgestimmtes Bild der gesamten Branchentätigkeit und präsentiert eine wettbewerbsfähige, innovative und zukunftsorientierte Industrie.

Dr. Rüdiger Baunemann, Hauptgeschäftsführer von Plasticseurope Deutschland, sagte zum Engagement der Kunststofferzeuger bei der Studie: „Kunststoffe sorgen für einen nachhaltigen Einsatz von Ressourcen und ermöglichen Klimaschutz. Darüber hinaus sind Kunststoffprodukte auch am Ende ihres Lebenswegs zu schade zum Wegwerfen, denn sie lassen sich gut und vielfältig verwerten. Entsprechend ist Kunststoff auch beim Erreichen einer Kreislaufwirtschaft Teil der Lösung und ein wichtiger Pfeiler für mehr Nachhaltigkeit, was der Statusbericht sehr gut abbildet.“ (dw)