Die höhere Bereitschaft von Rohwareherstellern, internationalen Produzenten und Recyclern in moderne und auf Qualität abzielende Extrusionstechnologie zu investieren spiegelt sich in den Umsatzzahlen von Erema wider, kommentierte Manfred Hackl, CEO der Erema-Gruppe, das kräftige Umsatzwachstum des Unternehmens. (Bildquelle: Erema Engineering Recycling Maschinen und Anlagen)

Die höhere Bereitschaft von Rohwareherstellern, internationalen Produzenten und Recyclern in moderne und auf Qualität abzielende Extrusionstechnologie zu investieren spiegelt sich in den Umsatzzahlen von Erema wider, kommentierte Manfred Hackl, CEO der Erema-Gruppe, das kräftige Umsatzwachstum des Unternehmens. (Bildquelle: Erema Engineering Recycling Maschinen und Anlagen)

Die positive Entwicklung ist laut Manfred Hackl, CEO der Erema-Gruppe, auf den Verkaufsanstieg in allen drei Recyclingmärkten – Post Consumer, Inhouse und Industrial, sowie Bottle Recycling – und zwar weltweit zurückzuführen. Im Inhouse Recycling ist das vollautomatische Aufbereitungssystem für Randstreifen (Intarema K) besonders erfolgreich. Im Vergleich zum letzten Geschäftsjahr stiegen die Verkäufe um 100 Prozent; bis Ende März 2018 lieferte der Maschinenbauer innerhalb von zwölf Monaten insgesamt mehr als 40 dieser Aufbereitungssysteme aus. Ebenso floriert das Bottle Recycling: im Herbst 2017 wurde die 200. Kunststoff-Recyclingmaschine (Vacurema) für den Bottle-to-Bottle Bereich nach Venezuela verkauft. Weiteres Highlight ist die erste verkaufte Vacurema Inline Preform-Anlage; sie ging an einen japanischen Kunden. Im Bereich Filtriersysteme hat das Unternehmen den Laserfilter speziell für PET innerhalb eines Jahres nach Produkteinführung mehrfach verkauft.

Im Bereich Post Consumer erweisen sich die Folienrecyclinganlagen (Intarema TVEplus)  für Folien, als auch das Mahlgut-Recyling (RegrindPro) weiterhin als Umsatzbringer. Ebenso nutzen immer mehr Kunden den sogenannten Refresher, der störende Gerüche aus Post Consumer Material durch schwerer flüchtige Stoffe auf thermischen Wege vermindert.

Der Verkauf von Messtechnik zur Qualitätsüberwachung der hergestellten Rezyklate (farbe und MVE-Wert) entwickelte sich positiv. Das Manufacturing Execution System re360 konnte ebenfalls mehrfach verkauft werden. (dw)