Dr. Kurt Bock bei seiner letzten Rede als Vorstandsvorsitzender der BASF auf der Hauptsammlung des Unternehmens in Mannheim. Seine Nachfolge übernimmt Dr. Martin Brudermüller, bisher stellvertretender Vorstandsvorsitzender. (Bildquelle: BASF)

Dr. Kurt Bock bei seiner letzten Rede als Vorstandsvorsitzender der BASF auf der Hauptsammlung des Unternehmens in Mannheim. Seine Nachfolge übernimmt Dr. Martin Brudermüller, bisher stellvertretender Vorstandsvorsitzender. (Bildquelle: BASF)

Im Segment Functional Materials & Solutions, in dem der Unternehmensbereich Performance Materials (Kunststoffe) eingerechnet wird, nahm der Umsatz gegenüber dem Vorjahresquartal um ein Prozent auf 5,139 Milliarden EUR ab. Grund dafür waren wie schon erwähnt negative Währungseffekte. Das Ebit vor Sondereinflüssen in diesem Segment ging aufgrund niedrigerer Margen und höherer Fixkosten um 37 Prozent, von 531 auf 333 Millionen EUR, zurück. Der Unternehmensbereich Performance Materials erzielte einen Umsatz von 1,919 Milliarden Euro – zwei Prozent weniger als im Vorjahresquartal. Dem Segment Functional Materials & Solutions werden neben den vier weitere Unternehmensbereiche zugerechnet: Catalysts, Construction Chemicals und Coatings.

„… wir sind gut in das Jahr gestartet.“

„Das erste Quartal 2018 verlief erfreulich, wir sind gut in das Jahr gestartet“, kommentierte Dr. Kurt Bock bei seiner letzten Rede als Vorstandsvorsitzender des Unternehmens (sein Nachfolger ist Dr. Martin Brudermüller, bisheriger stellvertretender Vorstandsvorsitzender, siehe unseren Bericht) den Ergebnisanstieg gegenüber den ersten drei Monaten des Vorjahres auf der BASF-Hauptversammlung in Mannheim. So stieg das Ergebnis der Betriebstätigkeit (Ebit) vor Sondereinflüssen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um drei Prozent auf 2,125 Milliarden EUR. Dazu trugen vor allem die Segmente Chemicals sowie Oil & Gas mit deutlich verbesserten Ergebnissen bei. Das Ebit stieg im Vergleich zum ersten Quartal 2017 um drei Prozent auf 2,521 Milliarden EUR. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit vor Abschreibungen (Ebitda) verminderte sich um zwei Prozent auf 3,448 Milliarden EUR.

Wichtige Kennzahlen der BASF für das 1. Quartal 2018. (Bildquelle: BASF)

Wichtige Kennzahlen der BASF für das 1. Quartal 2018. (Bildquelle: BASF)

Positive Geschäftsprogrose 2018 bestätigt

Bock bestätigte die im Geschäftsbericht 2017 (im Febuar) getroffene Umsatz- und Ergebnisprognose für die BASF-Gruppe, wonach das Unternehmen von einem leichten Umsatzwachstum ausgeht sowie von einem leichten Anstieg des Ebit vor Sondereinflüssen und einem leichten Rückgang des Ebit. „Wir wollen 2018 das Ebit vor Sondereinflüssen leicht steigern“, so Bock. „Dies ist anspruchsvoll, denn 2017 war ein sehr gutes Jahr für BASF.“

Grundlagen für diese Prognose sind: ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 3,0 Prozent, ein Wachstum der Industrieproduktion von 3,2 Prozent, ein Wachstum der Chemieproduktion von 3,4 Prozent, ein US-Dollar-Wechselkurs von durchschnittlich 1,20 US-Dollar/Euro und ein Ölpreis der Sorte Brent von 65 US-Dollar/Barrel im Jahresdurchschnitt. (dw)