Eine Spannvorrichtung fährt das geschäumte Bauteil zur einfachen Entnahme komplett aus der Form heraus. (Bildquelle: Hennecke)

Eine Spannvorrichtung fährt das geschäumte Bauteil zur einfachen Entnahme komplett aus der Form heraus. (Bildquelle: Hennecke)

Hierzu wird dieser außerhalb des Werkzeugs zwischen Ober- und Unterwerkzeug eingelegt. Die obere Abdeckung aus Kunststoff liegt im Unterwerkzeug, weil das Material durch seine geringe Wärmeleitfähigkeit zu einem optimalen Reaktionsprozess beiträgt. Das Oberwerkzeug hält den Stahlboden mitsamt Anschlüssen und Standfüßen durch Magnetkraft. Nun fährt das Unterwerkzeug elektromotorisch über einen Spindelantrieb hoch und spannt den Tank zwischen Boden und Deckel ein. Anstatt Trennmittel im Werkzeug aufzutragen, wird bei dieser Anlage ein Schlauch aus Kunststofffolie über den Tank gezogen, der während des Schäumprozesses Werkzeug und Polyurethan trennt. Der komplette Verzicht auf Trennmittel macht den Prozess sicherer und auch umweltfreundlicher. Die Spannvorrichtung fährt den Tank im Anschluss horizontal in das geöffnete Werkzeug. Das Werkzeug wird über pneumatische Zylinder geschlossen und anschließend verriegelt. Auf diese Weise wird der entstehende Forminnendruck gleichmäßig in das geschlossene Werkzeug abgeleitet. Durch den manuell geführten Mischkopf gelangt das flüssige Reaktionsgemisch von oben in den Folienschlauch. Nachdem der Schaum expandiert und ausgehärtet ist, öffnet sich das Werkzeug und die Spannvorrichtung fährt den Warmwasserspeicher-Tank zur Entnahme komplett aus der Form heraus. Boden und Deckel sind nun fest mit dem Tank verbunden. Produziert werden 180 und 230 Liter-Typen. Geplant ist eine Produktion von rund 25.000 Geräten pro Jahr.