Bis zu 500 Borsten können im Einkomponentenprozess ausgeformt werden. (Bildquelle: Engel)

Bis zu 500 Borsten können im Einkomponentenprozess ausgeformt werden. (Bildquelle: Engel)

Die Exponate von Engel, Schwertberg, Österreich, machen das auf der NPE anschaulich deutlich. Hier einige Beispiele: Erstmalig in Nordamerika präsentiert das Unternehmen eine vollständig automatisierte, integrierte Fertigungszelle für den Decoject-Prozess. Die Technologie vereint Spritzguss und In-Mould Graining und eröffnet damit für die Produktion hochwertiger Komponenten für den Autoinnenraum neue Möglichkeiten. Im Unterschied zu herkömmlichen IMD-Verfahren wird nicht einfach der Lack von der Folie aufs Bauteil übertragen, sondern die Folie wird ausgestanzt und verbleibt am Bauteil. Auf diese Weise kommen zusätzlich zu Farbe und Muster auch Oberflächenstruktur und Haptik ins Spiel. Mit einem sehr hohen Integrationsgrad punktet auch die Health-Care-Anwendung. Auf der vollelektrischen Spritzgießmaschine E-Motion 170/110 T in Reinraumausführung werden Interdentalbürsten produziert. Bis zu 500 Borsten lassen sich direkt im Einkomponenten-Spritzguss gemeinsam mit der Seele und der Grifffläche ausformen. In der Teletronics-Industrie geht es beim Thema Prozessintegration oft um Kunststoff/Metall-Verbundbauteile. Auch hierfür bietet das Unternehmen passgenaue Lösungen und stellt dies während der Herstellung von Thermoschalter-Gehäusen unter Beweis. Vom Stanzen der Kontakte bis zum Prüfen und Beschriften der einsatzbereiten Elektronikbauteile laufen alle Arbeitsschritte vollständig automatisiert ab.