Krauss Maffei verlegt sein Hauptwerk und die Firmenzentrale von München-Allach nach Parsdorf/Vaterstetten. Das Bild zeigt eine Spritzgießmaschine für die Produktion großvolumiger Verpackungen.(Bildquelle: Krauss Maffei)

Ideal für großvolumige Verpackungen: Die Spritzgießmaschinen bieten viel Platz für große Werkzeuge und
Kühlwassersysteme (Bildquelle: Krauss Maffei)

Damit verkürzt sich die Trockenlaufzeit der Maschine um bis zu 0,45 s nach Euromap. Die Option Speed spielt vor allem ab Öffnungsweiten von 350 bis 400mm ihre Vorteile aus. Mit einer Premiere zum Fiber-Form-Verfahren haben die Münchner den thermoplastischen Leichtbau erfolgreich in der Großserienfertigung etabliert. Erstmalig wird hier eine Fiber-Form-Anwendung in Verbindung mit einer Wendeplattentechnik für das Mehrkomponenten-Spritzgießen auf einer GXW 450-2000/1400 gezeigt. Durch diese Kombination lassen sich neue optische und haptische Bauteileigenschaften von thermoplastischen Composites in einem Prozess realisieren. Für die hohe Präzision bei der LSR-Verarbeitung wird die vollelektrische Spritzgießmaschine PX 51-55 Silcoset zu sehen sein. Diese produziert auf der Messe spezielle Dosierkappen für die Medizintechnik und kombiniert in einmaliger Weise die hydraulische Düsenanlagekraft mit einer elektrischen Einspritzeinheit. Die Verbindung Maschine zu Werkzeug ist dicht, die Produktion ist leckagefrei. Spezielle Schneckenabdichtungen am Schaft unterstützen diesen Prozess. Für mehr Designfreiheit aufgrund induktiver Werkzeugtemperierung sorgt die Spritzgießmaschine CX 200-750. Am Stand entstehen beeindruckende Oberflächeneffekte ohne zusätzliche Nachbearbeitung mit der induktiven Werkzeugtemperierung. Die Maschine punktet bei dieser Anwendung als besonders wirtschaftliche und präzise 2-Plattenmaschine.