Das für seine Lasersinter-Geräte bekannte SLM Solutions macht im Geschäftsjahr 2017 wieder Verlust – sogar mehr als noch im Vorjahr. Grund dafür ist die gescheiterte Übernahme durch General Electric. (Bildquelle: SLM Solutions)

Das für seine Lasersinter-Geräte bekannte SLM Solutions macht im Geschäftsjahr 2017 wieder Verlust – sogar mehr als noch im Vorjahr. Grund dafür ist die gescheiterte Übernahme durch General Electric. (Bildquelle: SLM Solutions)

Im Geschäftsjahr 2017 stieg der Konzernumsatz von SLM Solutions auf knapp 82,5 Mio. EUR (Vorjahr:  80,7 Mio. EUR. Im Kerngeschäft, der Verkauf von Laserschmelzanlagen, erhöhte sich der Umsatz um 5,2 Prozent auf 73,3 Mio. EUR. Die Auftragslage verspricht, dass das Geschäftsjahr 2018 an diese Steigerungsrate anknüpfen kann. Derzeit stehen Bestellungen im Gesamtwert von rund 169 Mio. EUR in den Auftragsbüchern. Laut Unternehmen ist dieser Wert mehr als doppelt so hoch (112 Prozent) als ein Jahr zuvor.

Das Konzernergebnis nach Steuern kann da allerdings nicht mithalten. Nach einem Verlust von knapp 3,5 Mio EUR im Geschäftsjahr 2016 weitete SLM Solutions sein Minus noch aus. So wurden es im Geschäftsjahr 2017 -3,7 Mio. Diese Entwicklung erklärt sich hauptsächlich durch die anfallenden Kosten durch die versuchte Übernahme durch General Electric (GE). GE übernahm dann stattdessen den direkten Konkurrenten Concept Laser.

Trotz Verlust sieht die Zukunft rosig aus

„Das Geschäftsjahr 2017, insbesondere das erste Halbjahr, war noch immer stark geprägt vom gescheiterten Übernahmeversuch Ende 2016. Insbesondere die sehr positive Entwicklung im zweiten Halbjahr sowie der auf rund 169 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelte Auftragseingang lassen uns mehr als positiv in das Geschäftsjahr 2018 blicken“, so Uwe Bögershausen, CFO von SLM Solutions.


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