Die vollelektrische Spritzgießmaschine Elektron Evo 110 stellte Milacron auf der Fakuma 2017 vor. (Bildquelle: Milacron)

Die vollelektrische Spritzgießmaschine Elektron Evo 110 stellte Milacron auf der Fakuma 2017 vor. (Bildquelle: Milacron)

Im Gesamtjahr 2017 stieg der Umsatz um 5,8 Prozent auf gut 1,2 Mrd. US-Dollar, das EBITDA um 6,8 Prozent auf 227,3 Mio. US-Dollar. Mit dem bereits gut verlaufenen 3. Quartal erhöhte Milacron seine Erwartungen für das Gesamtjahr 2017 auf ein Umsatzwachstum von 3 bis 3,5 Prozent sowie ein EBITDA zwischen zwischen 222 und 224 US-Dollar.  Der Betriebsgewinn dagegen sank um 16,7 Prozent auf 88 Mio. US-Dollar. Das Auftragsvolumen wiederum stieg um 9,1 Prozent auf knapp 1,3 Mrd. US-Dollar.

Milacron will die Bilanz weiter stärken

Tom Goeke, CEO von Milacron, kommentiert das Geschäftsjahr 2017: „Wir haben währungsbereinigt ein 9 Prozent Auftrags- und ein 5 Prozent Umsatzwachstum erreicht. Und ungeachtet von ungünstigen Währungseffekten sind wir dem Ziel näher gekommen, eine 20-prozentige EBITDA-Marge zu erreichen.“ Daran will er auch im Jahr 2018 anknüpfen.

So meint Goeke: „Wenn ich das Jahr 20187 betrachte, starten wir mit einem Auftragsüberhang von 287 Mio. US-Dollar. Wir konzentieren uns darauf, unsere auf drei Jahre angelegte Restrukturierungsprogramme abzuschließen und wir werden die nötigen Maßnahmen ergreifen, um unsere Bilanz deutlich zu stärken.“ Entsprechend setzt das Unternehmen vor allem darauf, den Verlauf von Betriebsstoffen anzukurbeln und die Margen zu erhöhen. Außerdem will er den freien Cash Flow (Free Cash Flow) erhöhen, um die Grundlage für zukünftiges Wachstum zu legen.

Weitere Zahlen zum 4. Quartal sowie zum Geschäftsjahr 2017 von Milacron liefert dieses PDF (Englisch).

(dl)


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