Durch die hohe Zeitreduktion bei der Herstellung kann viel früher getestet werden, ob sich ein Objekt tatsächlich so spritzgießen lässt wie vorgesehen. Auch eine Funktionsprüfung, ein früher Testlauf mit serienähnlichen Mustern, ist durch den 3D-Druck schnell möglich. (Bildquelle: shotput/pixabay.com)

Die additive Fertigung – auch in Kombination mit dem Spritzgießen – kann die Entwicklungszeit massiv senken und bei Kleinserien die Bauteilkosten reduzieren. (Bildquelle: shotput/pixabay.com)

Der Umsatz von Protolabs stieg von 298,1 Mio. US-Dollar auf 344,5 Mio. US-Dollar im Jahr 2017 (+15,6 Prozent). Darin inbegriffen ist der Umsatz des aufgekauften Unternehmens Rapid, Minnesota, USA. Protolabs übernahm den CNC-Fertiger im November 2017. Dessen Umsatz schlug mit etwa 3,6 Mio. US-Dollar zu Buche. Der Nettogewinn von Protolabs betrug im Jahr 2017 51,8 Mio. US-Dollar. Dies entspricht einem Gewinn pro Aktie von 1,93 US-Dollar.

Aus Proto Labs wird Protolabs

Leerlauf nur dann, wenn es unbedingt nötig ist. Das ist ein Prinzip industrieller Produktion, denn effizientes Fertigen wäre anders nicht möglich. Diesen Gedanken hat Protolabs auf seinen Firmennamen übertragen, der zuvor aus zwei Teilen bestand: Proto und Labs. Mit dem Namenswechsel gab sich das Unternehmen überdies ein neues Logo inklusive passendem Claim: „Manufacturing. Accelerated.“ Wie gesagt, ohne Leerstellen geht’s schneller.

(dl)


Marktübersicht Dienstleister der Additiven Fertigung

Die Marktübersicht enthält Auftragsfertiger, die Bauteile mithilfe von additiven Verfahren herstellen. In der Regel bieten die Unternehmen mehrere 3D-Druck-Verfahren an, darunter Fused Deposition Modeling (FDM), Lasersintern, Laserschmelzen und Stereolithografie. An Werkstoffen steht in der Regel ein breites Angebot an Kunststoffen und Metallen zur Auswahl, je nach Verwendungszweck. Dieser erstreckt sich von bloßen Modellen über funktionsfähige Prototypen bis zu vollwertigen Ersatzteilen oder Werkzeugeinsätzen.

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