Die Kunststoff-verarbeitende Industrie in Deutschland wuchs im Jahr 2017 mehr als doppelt so stark wie die Gesamtwirtschaft. Im Bild: GKV-Präsident Dirk Westerheide (Bildquelle: GKV)

Die Kunststoff-verarbeitende Industrie in Deutschland wuchs im Jahr 2017 mehr als doppelt so stark wie die Gesamtwirtschaft. Im Bild: GKV-Präsident Dirk Westerheide (Bildquelle: GKV)

Das entspricht einem Wachstum von 4,8 Prozent. Zum Vergleich: Die Gesamtwirtschaft wuchs im Jahr 2017 mit 2,2 Prozent (BIP) nicht halb so stark. Entsprechend zufrieden sind die Branchenvertreter. „Das Jahr 2017 hat in ökonomischer Hinsicht unsere Erwartungen deutlich übertroffen“, kommentiert beispielsweise Dirk Westerheide, Präsident des GKV, Bad Homburg. Die Gründe hierfür liegen für eine Zulieferindustrie wie die Kunststoffbranche im Wachstum der Kunden unter anderem im Maschinenbau und der Autoindustrie.

Die Effizienz der Kunststoffbranche steigt

Mit dem Umsatz stieg die Verarbeitungsmenge. Allerdings etwas weniger stark: Mit 4,6 Prozent Zuwachs verarbeitete die Kunststoffindustrie im Jahr 2017 rund 14,7 Mio. Tonnen Kunststoff. Dazu stockte sie ihre Belegschaften um rund 2 Prozent auf. Damit arbeiteten Ende 2017 in der Branche über 320.000 Menschen.

„Für das Jahr 2018 gehen wir bei konservativer Schätzung von einem möglichen Umsatzplus für die Kunststoff verarbeitende Industrie in Deutschland von ca. 4 Prozent aus,“ sagt Dr. Oliver Möllenstädt, Hauptgeschäftsführer des GKV.

(dl)