Die Chancen der Digitalisierung entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu nutzen, ist das erklärte strategische Ziel von BASF. Seiner Ansicht nach spielen die Forschung und Entwicklung eine Schlüsselrolle dabei, damit die eigene Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. (Bildquelle: BASF)

Die Chancen der Digitalisierung entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu nutzen, ist das erklärte strategische Ziel von BASF. Seiner Ansicht nach spielen die Forschung und Entwicklung eine Schlüsselrolle dabei, damit die eigene Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. (Bildquelle: BASF)

„Andere reden, wir innovieren und produzieren – nämlich eine gute Zukunft für die Menschen in unserem Land“, erklärte Hartmut Rauen. Er ist stellvertretender VDMA-Hauptgeschäftsführer und sprach anlässlich der Mitte Dezember 2017 veröffentlichten Zahlen des Stifterverbands zu den Aufwendungen für Forschung und Entwicklung im Wirtschaftssektor.

Mehr Beschäftigte in Forschung und Entwicklung

Die Zahl der Beschäftigten in Forschung und Entwicklung (FUE) wuchs zwischen von 2015 bis 2016 um rund 1.200 auf 44.464. Das entspricht einem Anstieg um 2,7 Prozent. Die Forschungsaufträge, sogenannte externe FUE-Aufwendungen, stiegen um 19,3 Prozent auf nun 655 Mio. EUR.

VDMA will mehr steuerliche Forschungsförderung für große Mittelständler

„Midrange Companies werden von der Forschungsförderung benachteiligt“, ist Rauen sicher. Da große Verbundprojekte nicht in die Planungswelten dieser Unternehmen passten und Förderangebote für Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) größeren Mittelständlern nur eingeschränkt offen stünden, läge die Förderwahrscheinlichkeit bei diesen deutlich niedriger. „Dieses Förder-Dilemma muss aufgelöst werden“, forderte Rauen. „Die steuerliche Forschungsförderung ist dafür das Instrument der Wahl.“