VCI bestätigt Dr. Kurt Bock als Vizepräsident

Dr. Kurt Bock ist Vorstandsvorsitzender von BASF. (Bildquelle: BASF)

Verglichen mit dem dritten Quartal 2016 wuchs der Umsatz der BASF-Gruppe um 9 Prozent auf 15,3 Mrd. EUR. Dazu trugen vor allem eine gute Mengenentwicklung sowie die deutlich höheren Verkaufspreise im Segment Chemicals bei. In diesem Segment stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahresquartal um 25 % auf rund 4 Mrd. EUR. Wesentlich hierfür waren gemäß der Mitteilung die höheren Preise in allen Bereichen, insbesondere bei Monomers. Auch die Verkaufsmengen der Chemikalien konnte BASF deutlich steigern. Währungseffekte wirkten in allen Bereichen leicht umsatzmindernd. Hauptsächlich aufgrund der höheren Margen nahm im Segment Chemicals der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) und vor Sondereinflüssen um über 600 Mio. EUR auf 1,1 Mrd. EUR zu. Die Margen stiegen vor allem bei Monomers. Die Ergebnisbelastungen im dritten Quartal 2017 infolge des Unfalls im Landeshafen Nord am Standort Ludwigshafen im Oktober 2016 wurden laut BASF durch Versicherungszahlungen kompensiert. Die Fixkosten erhöhten sich leicht.

Die Gruppe hat im dritten Quartal den EBIT vor Sondereinflüssen durch den starken Chemicals-Beitrag um 244 Mio. EUR auf 1,8 Mrd. EUR gesteigert. Im Segment Oil & Gas verzeichnete BASF einen leichten Rückgang des EBIT vor Sondereinflüssen, in den weiteren Segmenten sowie bei Sonstige einen deutlichen Rückgang vor allem aufgrund höherer Rohstoffpreise.


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Im dritten Quartal 2017 fielen im EBIT Sondereinflüsse in Höhe von 198 Mio. EUR an, nach minus 52 Mio. EUR im Vorjahresquartal. Hierzu trugen vor allem Sondererträge im Segment Performance Products aus der Einbringung des BASF-Lederchemikaliengeschäfts in die Stahl-Gruppe bei. Der EBIT (nach Sondereinflüssen) erhöhte sich deshalb von 1,5 Mrd. auf 2 Mrd. EUR.

Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum legten der Gewinn aus der Betriebstätigkeit vor Abschreibungen (EBITDA) und vor Sondereinflüssen um 303 Mio. auf 2,8 Mrd. EUR und der EBITDA um 570 Mio. EUR auf 3 Mrd. EUR zu. Der Jahresüberschuss nach Anteilen anderer Gesellschafter stieg um 448 Mio. auf 1,3 Mrd. EUR.

In den ersten drei Quartalen 2017 legte der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit um 1,8 Mrd. auf 7,6 Mrd. EUR zu. Der Free Cashflow stieg in den ersten neun Monaten 2017 von 2,9 Mrd. auf 5 Mrd. EUR.

Ausblick für das Gesamtjahr 2017

„Für das zweite Halbjahr 2017 rechnen wir jetzt mit einem EBIT vor Sondereinflüssen der BASF-Gruppe deutlich über dem Niveau des zweiten Halbjahres 2016“, sagte der Vorstandsvorsitzende Dr. Kurt Bock. „Die Prognose für Umsatz, EBIT vor Sondereinflüssen und EBIT des Gesamtjahres 2017 behalten wir bei: Wir erwarten jeweils eine deutliche Verbesserung. Gleiches gilt nunmehr auch für das EBIT nach Kapitalkosten, für das wir bisher einen leichten Anstieg geplant hatten“, so Bock weiter.