Schonender und kontinuierlicher Laserfilter (Bildquelle: Erema)

Schonender und kontinuierlicher Laserfilter (Bildquelle: Erema)

Eine noch schonendere Filtration gelang durch rheologische Optimierungen an der Stützlochplatte, wodurch eine Verminderung des Strömungswiderstands erzielt werden konnte. Der im Post Consumer Bereich bereits etablierte Laserfilter wird vermehrt auch von Anwendern aus dem PET Bereich nachgefragt. Grund dafür ist, dass der erhöhte Einsatz von rPET in Endprodukten eine hohe Prozessstabilität, trotz teils höheren Verschmutzungsgraden, voraussetzt. Der Laserfilter verarbeitet Inputmaterial mit einem Verschmutzungsgrad von über einem Prozent problemlos. Das totraumvermeidende Funktionsprinzip sorgt für kurze Verweilzeiten, wodurch Vercrackungsprodukte und daraus resultierende Black-Spots bei PET vermieden werden. Die Schmelzeverluste werden dank der neu entwickelten Austragseinheit von den bei Kolbenfiltern üblichen ein bis zwei Prozent auf ein Zehntel verringert. Unter dem Motto „Plug in Performance“ bietet die neue Business Unit Powerfil des Unternehmens das Teilflächen-Rückspülfiltersystem SW RTF sowie den Laserfilter ab sofort als Einzelkomponenten an. Interessenten können ihre bestehende Extrusionsanlage von Alternativanbietern mit einem der bewährten EREMA Schmelzefilter upgraden. Mit dem neuen Angebot will das Unternehmen aufzeigen, dass die Filtersysteme auch für Fremdextrusions-Systeme eine leistungsstarke Lösung darstellen. Die dafür verwendete Technologie ist jedoch nicht neu, sondern bereits tausendfach bewährt. Weltweit sind Filter des Unternehmens auf über 5.000 Kunststoffrecycling-Maschinen im Einsatz. Der wachsende Recyclingmarkt haben in den letzten Jahren die Nachfrage nach effizienten Filtrationssystemen – auch für bereits bestehende Extruder – steigen lassen.

Halle A6 Stand 6314