Recyceltes Kunststoffgranulat (Bildquelle: Alba)

Recyceltes Kunststoffgranulat (Bildquelle: Alba)

Auf die umfassende Hightech-Sortierung der Kunststoffabfälle folgt das Recompounding, bestehend aus Extrusion, Restabilisierung, Wiederaufbau der molekularen Struktur sowie chemischer Modifizierung unter Zugabe von Additiven, um exakt die vom Anwender gewünschten Kunststoff-Eigenschaften zu erzielen. Der Einsatz der Kunststoffrezyklate Procyclen und Recythen liefert laut einer Studie des Fraunhofer-Instituts Umsicht – im Vergleich zu Neugranulat – einen wertvollen Beitrag zum nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und reduziert die bei der Herstellung entstehenden Treibhausgase um 30 bis 50 Prozent. „Dank neuester Entwicklungen können jetzt sogar spezielle anorganische Komponenten als Füllstoff in das Produktionsverfahren für Procyclen integriert werden“, sagt Dr. Manica Ulcnik-Krump, Leiterin der Business Unit Recycled-Resource. „Das ist bisher einmalig auf dem Markt der Verarbeitung von Post-Consumer-Materialien.“

Halle B1, Stand 1125