Ein Konstrukteur löst die fertigen 3D-Modelle. (Bildquelle: Riegler)

Ein Konstrukteur löst die fertigen 3D-Modelle aus dem 3D-Drucker Form 2 von Formlabs, Berlin. (Bildquelle: Riegler)

Zu den Kernkompetenzen zählen Entwicklung, Konstruktion, Werkzeugbau, Spritzguss- und Blasformfertigung sowie Montage- und Veredelungsleistungen. Der Großteil der Produktion findet in Reinräumen gemäß ISO 14644-1 Klasse 7 statt. Seit 2005 ist Riegler ein Tochterunternehmen der international agierenden, familiengeführten Wirthwein-Gruppe mit Hauptsitz in Creglingen. Für die Beschleunigung des Entwicklungs- und Konstruktionsprozesses investierte Riegler kürzlich in die 3D-Prototyping-Technologie im eigenen Haus. So können dem Kunden erste Ideen schnell und anschaulich präsentiert werden. Nach Vorliegen einer 3D-Konstruktion können erste Muster über Nacht  hergestellt werden. Die Konstruktions- und Entwicklungsabteilung des Unternehmens bringt erste Kundenideen mithilfe eines CAD-Systems in eine kunststoffgerechte und später wirtschaftlich herstellbare Form. „Wir haben bereits die Technologie des 3D-Prototypings für neue innovative Verschlusssysteme sowie Baugruppen eingesetzt, dies auch in der Kombination von harten und weichen Materialien“, erläutert Dr. Thomas Jakob, Leiter der Business Unit Medizintechnik bei  Wirthwein. Bei Riegler wird dieses Verfahren genutzt, um den Kunden bereits zu Beginn des Entwicklungs- und Designprozesses erste Muster  vorzustellen und das Design sowie eine erste grobe Funktionalität zu überprüfen. Zu ersten Funktionalitätsprüfungen wurde das Verfahren des 3D-Prototypings bereits genutzt, um Steifigkeiten sowie die zukünftige Montage von einzelnen Bauteilen zu überprüfen und mit dem Kunden abzustimmen.