Heißkanalsysteme für komplexe Herausforderungen (Bildquelle: HRS-Flow)

Heißkanalsysteme für komplexe Herausforderungen (Bildquelle: HRS-Flow)

Auf der Fakuma setzt das Unternehmen Schwerpunkte bei der servoangetriebenen Flexflow-One-Heißkanal-Technologie, die ohne zusätzliche Steuereinheit auskommt, und der neuen Düsenbaureihe der wenig Bauraum beanspruchenden Full Compact Nozzles mit über die Länge konstantem Außendurchmesser. Mit neu entwickelten Druckplatten kann der Heißkanal zur Abstützung im Werkzeug genutzt werden und eine ebenfalls neue Ausschraubhilfe vermeidet Beschädigungen bei der Demontage von eingeschraubten Heißkanaldüsen. Bei den zur K2016 erstmals vorgestellten, servomotorisch angetriebenen Flexflow-One-Nadelverschlusssystemen für Heißkanaldüsen ersetzt ein einfach aufgebautes Treibermodul die sonst obligatorische Steuerungseinheit. In der aktuellen Ausführung ist dieses Modul mit einer Standardeinstellung vorgeladen, bei der die Düsennadel jeweils komplett auf und zu fährt. Mittels eines externen, zu diesem Zweck anschließbaren Smart Interface (ESI) lassen sich deren Hub und Geschwindigkeit anwendungsspezifisch einstellen, bei Bedarf auch mehrstufig. Pro System können damit bis zu 24 Verschlussnadeln einzeln programmiert werden. Nach dem Abspeichern dieser Parameter auf dem Treibermodul ist das System ohne Steuereinheit bereit für die Produktion konstant hochwertiger Formteile. Als zusätzlicher Sicherheitsfaktor gegenüber hydraulisch angetriebenen Systemen ist werksseitig ein maximales Drehmoment für den Servomotor vorgegeben. Bei Erreichen dieses Wertes schaltet die Elektronik ab.

Halle A2, Stand 2217