Roboterbasierte Bearbeitungszelle (Bildquelle: Zeltwanger)

Roboterbasierte Bearbeitungszelle (Bildquelle: Zeltwanger)

Darüber hinaus misst die Fertigungszelle auch Umgebungsbedingungen und eventuelle Störeinflüsse. Mit dieser Datenerfassung und –analyse optimieren Anwender nicht nur ihre vollautomatische Fertigung, sondern erfahren auch viel mehr über ihre Produkte. Die modulare Bearbeitungszelle führt vor, während und nach den eigentlichen Prozessschritten umfangreiche Sichtungs- und Funktionsprüfungen durch. Sämtliche Daten lassen sich direkt auswerten oder – bei Einbindung in einen voll- oder teilautomatisierten Fertigungsprozess – an eine übergeordnete Steuerungssoftware übermitteln. Das unterstützt das Quali­tätsmanagement und ermöglicht die lückenlose Rück­verfolgung verknüpft mit der Identifikationsnummer des Kunden. Darüber hinaus erfahren Anwender alles über ihr Produkt und den Prozess während der Herstellung. Das ermöglicht ihnen, die Produktionsqualität nachhaltig zu verbessern. So stellt eine kamerabasierte Sichtungsprüfung beispielsweise fest, ob die erforderlichen Bauteile, Anschlüsse oder Schrauben vorhanden und die Gewinde gebohrt sind. Mit Funktionsprüfungen innerhalb der Zelle wird teilespezifisch sichergestellt, dass auch wirklich nur i.O.-Produkte ausgeschleust werden. Die Prüfungen laufen so schnell ab, dass der Prozess nicht zum Engpass innerhalb der geforderten Zykluszeit wird. Die Daten werden gespeichert und können für Doku­mentations-, Qualitäts- und Rückverfolgungszwecke genauso verwendet werden, wie für Auswertungen aller Art sowie zur Steuerung des Prozesses.