Die Geschäftsführer besiegeln die Übernahme: Rolf Sonderegger (r.), CEO von Kistler, und die bisherigen Besitzer von Vester Elektronik, Ulrich Renger (m.) und Thomas Vester. (Bildquelle: Kistler)

Die Geschäftsführer besiegeln die Übernahme: Rolf Sonderegger (r.), CEO von Kistler, und die bisherigen Besitzer von Vester Elektronik, Ulrich Renger (m.) und Thomas Vester. (Bildquelle: Kistler)

Im Mai 2016 kaufte Kistler, Winterthur, Schweiz, die Schatz AG. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt Laborsysteme zur Analyse von Schraubverbindungen, Kalibriereinrichtungen und Prüfsysteme für Drehmomentwerkzeuge sowie portable Messsysteme zur Stichprobenprüfung. Im Juli 2017 folgte die Übernahme der in Aachen ansässigen IOS GmbH, ein Anbieter von Management Execution Systemen (MES). Jetzt übernahm Kistler mit sofortiger Wirkung Vester Elektronik, Straubenhardt. Ziel der Akquisition ist neben dem Know-how-Gewinn auch der Aufbau eines optischen Kompetenzzentrums in Deutschland.

Die optoelektronischen Sensoren, die Vester herstellt, kommen in der Steuerung und Prozessüberwachung im Bereich Stanz- und Umformtechnik sowie in der Drehteile- und Befestigungstechnik zum Einsatz. Ebenso die Prüf- und Sortieranlagen, die sich für eine hundertprozentige Prüfung von Metall- und Hybridteilen eignen.

Von der Übernahme soll Vester Elektronik profitieren, da es in Zukunft auf eine globale Unternehmensstruktur und neue Mitteln zurückgreifen kann, um das Geschäft zu vergrößern und neue Märkte zu erschließen. Mit weltweit 1.800 Mitarbeitern bringt Kistler die Strukturen und Prozesse für eine Weiterentwicklung des hauptsächlich in Deutschland aktiven Unternehmens mit.

Der bisherige Geschäftsführer Frank Oppenländer von Vester wird das Unternehmen mit seinen rund 80 Vollzeitmitarbeiterinnen und -mitarbeitern weiterhin vom Standort Straubenhardt aus führen. Mittelfristig ist ein Ausbau des Standortes und eine Rekrutierung weiterer Fachkräfte vorgesehen.