Prüfung von Rohren mit einem Durchmesser von bis zu 3,5 m (Bildquelle: Zwick)

Prüfung von Rohren mit einem Durchmesser von bis zu 3,5 m (Bildquelle: Zwick)

Aktuellste Entwicklung ist eine kundenspezifische Lösung auf Basis einer verlängerten, elektromechanischen Prüfmaschine Z330E – mit einer maximalen Prüfkraft von 330 kN – für die Prüfung von Rohren mit einem Durchmesser von bis zu 3,5 m. Zu den zentralen Prüfparametern zählen Ringsteifigkeit und Ringflexibilität. Die Ringsteifigkeit beschreibt den Widerstand eines Rohres gegen eine radial einwirkende externe Kraft bei konstanter Verformungsgeschwindigkeit. Bei dieser Messung werden Rohre von definierter Länge zwischen zwei ebenen Platten auf Druck verformt. Diese Eigenschaft wird bei thermoplastischen Rohren üblicherweise nach ISO 9969 oder ASTM D 2412 gemessen; glasfaserverstärkte Rohre nach  EN 1228. Bei Profilrohren und Wellrohren wird wegen des Risikos der Abflachung der Rippen unter Last die Verformung am Innendurchmesser des Rohres gemessen. Hierfür hat das Unternehmen einen speziellen Wegaufnehmer entwickelt, der fest an der Prüfmaschine installiert ist und sich einfach im Rohr platzieren lässt. Die Messung der Ringflexibilität kann im gleichen Versuchsaufbau erfolgen. Sie beschreibt die Fähigkeit eines Rohres, einer Verformung ohne strukturelle Beschädigung zu widerstehen. Die Prüfung nach ISO 13968 wird bis zum Versagen des Rohres oder bis zu einer Verformung von 30 Prozent des Außendurchmessers durchgeführt. Die Steuerung der Prüfabläufe mit den Testxpert-III-Standard-Prüfvorschriften macht die Versuchsdurchführung sehr komfortabel.