„Digitalisierung muss Chefsache sein und jetzt aktiv von uns allen gestaltet werden", ist sich Reinhard Hoffmann sicher. Er ist Geschäftsführer von Gerhardi Kunststofftechnik und Vorsitzender des Vereins Kunststoffland NRW. (Bildquelle: Murtfeldt)

„Digitalisierung muss Chefsache sein und jetzt aktiv von uns allen gestaltet werden“, ist sich Reinhard Hoffmann sicher. Er ist Geschäftsführer von Gerhardi Kunststofftechnik und Vorsitzender des Vereins Kunststoffland NRW. (Bildquelle: Murtfeldt)

Gastgeber des Innovationstags am 11. Juli 2017 war Murtfeldt Kunststoffe, ein Kunststoffhersteller und -verarbeiter aus Dortmund. Die angereisten Referenten und Gäste aus ganz NRW waren sich schnell einig, dass sich die Digitalisierung nicht stoppen lässt. Darum kann es laut Reinhard Hoffmann, Geschäftsführender Gesellschafter von Gerhardi Kunststofftechnik und Vorsitzender des Vereins Kunststoffland NRW, nur einen Weg geben: „Digitalisierung muss Chefsache sein und jetzt aktiv von uns allen gestaltet werden.“

In Zeiten der Digitalisierung gelte es, Risikobereitschaft zu zeigen, Bewährtes in Frage zu stellen und einfach einmal „Neues auszuprobieren“, appellierte Peter Barlog (zweiter von links) als Vertreter des Mittelstands eindringlich an seine Kollegen. (Bildquelle: Mirtfeldt)

In Zeiten der Digitalisierung gelte es, Risikobereitschaft zu zeigen, Bewährtes in Frage zu stellen und einfach einmal „Neues auszuprobieren“, appellierte Peter Barlog (dritter von links) als Vertreter des Mittelstands eindringlich an seine Kollegen. (Bildquelle: Mirtfeldt)

Kundenzentrierung und Agilität seien die Wettbewerbsvorteile mittelständischer Unternehmen schlechthin – gerade auch im Kontext der Digitalisierung. Jetzt gelte es Risikobereitschaft zu zeigen, Bewährtes in Frage zu stellen und einfach einmal „Neues auszuprobieren“, appellierte besonders Peter Barlog als Vertreter des Mittelstands eindringlich an seine Kollegen. Als mögliche Risiken wurden neben dem gläsernen Lieferanten und einer Stärkung des nachfragenden Kunden auch Wettbewerbsnachteile aufgrund kapitalstarker Mitbewerber identifiziert. Gerade hier läge aber auch eine Chance für die mittelständische Kunststoffindustrie, meint Barlog: Sie könne im Verbund auftreten und von der gemeinsamen Plattform in Form des Kunststoffland NRW profitieren. Sei es beim konstruktiven Austausch über Handlungsnotwendigkeiten oder bei der Entwicklung von Geschäftsmodellen. Dieser Themenkomplex stand auch im Zentrun der 21. Engelskirchener Kunststoff-Technologie-Tage, die Barlog Ende Juni 2017 veranstaltete. Auch dort diskutierten die Teilnehmener Chancen und Risiken der Digitalisierung.