Technisch gesehen schließt dieser Werkstoff die Lücke zwischen PA 6 bzw. PA 6.6 und PA 12. (Bildquelle: Biofed)

Technisch gesehen schließt dieser Werkstoff die Lücke zwischen PA 6 bzw. PA 6.6 und PA 12. (Bildquelle: Bio-Fed)

Das Rizinusöl aus den Samen des Wunderbaums bildet hierbei die Grundlage für Sebacinsäure, welche als Basis für den nachwachsenden Rohstoffanteil des Produkts fungiert. Anders als die bisherigen Produkte der Reihe M∙Vera sind die ECS-Produkte teilweise biobasiert, jedoch nicht biologisch abbaubar. Da bei technischen Anwendungen eine lange Lebensdauer des Endprodukts erwünscht und eine hohe Beständigkeit der Materialien gefordert ist, sind diese Compounds somit die optimale Ergänzung im Sortiment. Hinzu kommt, dass die CO2-Bilanz des Werkstoffs in Summe günstiger ausfällt als bei Polymeren rein fossilen Ursprungs. Dies liegt daran, dass die pflanzlichen Rohstoffe in ihrer Wachstumsphase der Umwelt CO2 entzogen haben. Da weder die Samen des Wunderbaums noch das daraus gewonnene Rizinusöl als Lebensmittel Anwendung finden, gibt es auch keinen Konflikt mit der Nahrungsmittelproduktion. Im Vergleich zu PA 6 bzw. PA 6.6 zeichnet sich das PA 6.10 durch eine höhere Beständigkeit gegenüber stark beanspruchenden Medien und Heißwasser auszeichnet. Es nimmt beispielsweise ca. 50 % weniger Feuchtigkeit auf als PA 6, ist dimensionsstabiler, besitzt eine bessere Kälteschlagzähigkeit und eine sehr gute Oberfläche.